Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.05.2021

Freitag, 21. Mai 2021
Die Waisen waren am Morgen in Spiellaune, als sie herauskamen. Ndiwa und Musiara gingen sich an den Felsen kratzen, während Mundusi, Ambo und Wanjala einige Perlhühner entdeckten. Mundusi war der erste, der den Vögeln hinterher rannte, und die beiden anderen Jungs machten gleich mit. Perlhühnern hinterher zu jagen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von jungen Elefanten! Allerdings sind sie doch recht flink und waren davon geflogen, bevor die kleinen Bullen ihnen auch nur nahe gekommen waren. Wanjala, Ambo und Mundusi standen mit leeren Händen da, und sie verlegten sich stattdessen darauf, ein paar Büsche nieder zu trampeln. Gegen 9 Uhr schlossen sich den Waisen draußen im Busch Mutara und ihre Gruppe an, die noch Meibai dabei hatten. Er war schon einige Zeit nicht mehr da gewesen, und alle freuten sich, ihn wiederzusehen. Mundusi ging zu ihm, und sie tauschten mit umschlungenen Rüsseln Begrüßungen aus. Barsilinga, Tusuja, Olsekki, Oltaiyoni, Siangiki, Kamok, Roi und Naseku – die Waisen, die von den Keepern die Abschlussklasse genannt werden, da sie vermutlich bald auswildern werden – schlossen sich den Ex-Waisen an und verschwanden mit ihnen. Zum Mittagsschlammbad tauchten sie dann aber wieder auf. Dort starteten noch Karisa und Wanjala ein Kräftemessen, und Musiara forderte Mapia heraus.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.05.2021

Dienstag, 11. Mai 2021
Als es am Abend zurück zur Auswilderungsstation gehen sollte, setzten sich Barsilinga, Siangiki, Tusuja, Olsekki, Kauro und Oltaiyoni ab, weil sie offenbar noch nicht nach Hause wollten. Sie kamen aber dann bald nach den anderen zurück zu den Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.05.2021

Samstag, 8. Mai 2021
Die Waisen spielten am Vormittag ausgiebig draußen im Busch, und für eine kurze Zeit bekamen sie auch Gesellschaft von Ex-Waise Kalama, die sich aber bald wieder verabschiedete. Mundusi und Pare rangelten miteinander, während Karisa sich fröhlich auf dem sandigen Boden herumrollte. Maramoja stocherte mit den Stoßzähnen in der Erde herum, und Oltaiyoni und Ambo grasten zusammen. Enkikwe spielte mit Naseku und sammelte dabei Erde zusammen, die er sich auf den Rücken warf. Nach einer Weile begannen die beiden ein Kräftemessen. Wanjala kletterte noch ein wenig auf Malima herum, bevor es zur Mittagsfütterung am Schlammloch ging.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.05.2021

Freitag, 7. Mai 2021
Draußen im Busch tat sich Ambo mit den älteren Mädchen Kamok und Oltaiyoni zusammen, und die drei hingen auffallend hinterher. Die Keeper vermuteten, dass sie sich davon schleichen wollten, und behielten sie gut im Auge! Gegen Abend schafften sie es dann tatsächlich; Ambo, Oltaiyoni, Kamok, Kuishi und Enkikwe hatten sich beinahe davon gemacht, aber die Keeper konnten sie rechtzeitig wiederfinden. Sie kamen mit ihnen eine Dreiviertelstunde nach den anderen an den Stallungen an.

Die Waisen im Juli

Ndiwa

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Juli 2021

Der Juli begann sehr sonnig. Am 1. Juli wachten alle mit guter Laune auf, stürmten aus ihren Ställen und waren bereit für den Tag. Sogar Shukuru wälzte sich enthusiastisch im Dreck. Wir freuen uns, dass ihre Gesundheit sich diesen Monat stetig besserte. Unter den Waisen ist sie sehr beliebt und sie klettern die meiste Zeit auf ihr herum. Sie scheinen alle von ihrer sanftmütigen und ruhigen Art angezogen. Davon einmal abgesehen ist sie natürlich viel größer und strahlt viel mehr Wärme aus, so dass die Waisen sie an kalten Tagen auch gerne als Heizung in Beschlag nehmen. „Die Waisen im Juli“ weiterlesen