Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.04.2018

Montag, 2. April 2018
Mutaras Gruppe schloss sich am Morgen den Waisen an, das erste Mal seit Beginn der Regenzeit. Mutaras Gruppe ist neben Olares Gruppe die einzige, deren Mitglieder noch die gleichen sind wie zu der Zeit, als sie auswilderten, vor gut zwei Jahren. Auch Laragais und Naroks Herden tauchten auf, und nachdem sie Luzernenheupellets gefressen hatten, führte Karisa den Weg zu den Weidegründen an. Orwa hing hinterher und versuchte, alles an Resten aufzusammeln, was er finden konnte. Er holte die Waisen draußen im Busch wieder ein. Naseku nahm sich etwas Zeit, sich auf dem Boden herumzurollen, und plauderte noch kurz mit Galla, bevor sie wieder grasen gingen. Kauro, der das Wasser nicht leiden kann und das Schlammbad meistens auslässt, rollte sich währenddessen lieber auf dem Boden herum. Mutara und ihre Kollegen leisteten den Kleinen beim Schlammbad noch Gesellschaft, wie auch Tomboi, der kurz vorbei schaute. Danach grasten sie noch zusammen weiter.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.04.2018

Sonntag, 1. April 2018
Kauro teilte sich am Morgen die Luzernenheupellets mit Kamok, bevor Naroks und Laragais Gruppen ankamen. Als die Pellets aufgefressen waren, gab Karisa den Weg zu den Weidegründen vor. Kamok und Orwa blieben zurück und suchten noch nach Resten, bis Kamok kollerte und so versuchte, ihre Freunde zu kontaktieren. Sie antworteten und teilten ihr mit, in welcher Richtung sie grasen gegangen waren. Gegen 7:30 Uhr tauchte auch kurz Yattas Herde an den Stallungen auf, verschwand aber bald wieder. Karisa, der immer ein Einzelgänger war, vertrieb sich heute die Zeit damit, auf Maramoja herumzuklettern. Es schien sie nicht zu stören, und sie graste einfach weiter, als wäre nichts geschehen. Tusuja staubte sich auf dem Boden ein. Zur Schlammbadzeit war es heiß, sodass die Waisen alle im Wasser schwimmen gingen. Nachmittags verabschiedete sich Laragai mit ihrer Gruppe und überließ die Waisen Narok, die den Rest des Tages bei ihnen blieb und sie am Abend zurück zu den Stallungen brachte.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.03.2018

Samstag, 24. März 2018
Am Morgen schlossen sich Narok, Orwa, Bomani und Laragais Gruppe den Waisen an. Naseku plauderte mit Bomani, während sie sich kurz einstaubten. Lemoyian, bei dem ein Stoßzahn abgebrochen ist aber schon langsam wieder nachwächst, machte auch mit. Maramoja, Rapa und Pare, die vor drei Monaten zusammen aus Nairobi gekommen waren, grasten zusammen. Es ist rührend zu sehen, wie solche alten Freunde auch in der Auswilderungsstation noch zusammenhalten; bestimmt werden sie auch einmal gemeinsam in die Wildnis zurückkehren.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.03.2018

Freitag, 23. März 2018
Der Himmel war wolkenlos am Morgen – es sieht so aus, als würde die Regenzeit eine kleine Pause einlegen. Orwa, Narok und Bomani schlossen sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an, und Kamok teilte sich ihre Pellets mit Kauro und Maramoja, während Pare zusammen mit Sapalan futterte. Die Waisen soffen etwas Wasser am Kone-See, bevor sie weitergrasten. Kauro spielte gerade schön auf dem Boden, als er ein Dikdik näherkommen sah. Er stand auf und rannte mit aufgestellten Ohren auf die kleine Antilope zu, die in Windeseile im Gebüsch verschwand, sodass Kauro sich wunderte, wo sie denn so schnell geblieben war. Tusuja spielte auf einem Ameisenhügel, während Roi sich einstaubte. Nach der Milchfütterung veralberte Naseku wieder einmal alle: sie liebt es, einfach grundlos laut schreiend ins Gebüsch zu rennen, sodass alle denken, sie hätte irgendetwas furchteinflößendes gesehen, und ihr hinterher rennen. Die Keeper mussten sie alle wieder herbei rufen und lotsten sie zum Schlammloch, damit sie sich abkühlen konnten. Ukame, die anscheinend das Wasser nicht leiden kann, sprang als erste hinein, rannte aber dann ohne stehenzubleiben zur anderen Uferseite und kam wieder heraus. Die anderen folgten ihrem Beispiel, und so wurde es ein äußerst kurzes Schlammbad – nicht einmal drei Minuten waren sie drin geblieben! Danach geriet Naseku mit Galla aneinander, aber Oltaiyoni konnte den Streit schnell schlichten. Am Nachmittag genehmigten sich Naseku und Dupotto ein Staubbad, bei dem sich ihnen Namalok, Tusuja, Kauro, Roi und Wanjala anschlossen.