Mittwoch, 14. Februar 2018
Am Morgen tauchten Yatta mit Yetu und Baby Yoyo, Kinna mit Baby Kama, Mulika mit Mwende, Kenze, Orwa, Meibai, Ithumbah, Sunyei mit Baby Siku und zwei wilde Bullen beim Luzernenheufrühstück auf. Die freche kleine Kama hatte es auf Pare abgesehen, aber der ließ sich nicht alles bieten. Sie hatte ihn schon öfter geneckt und war dann schnell zurück zu Mama gelaufen, aber heute war sie ein ganzes Stück weg von ihrer Mutter, und Pare nutzte die Gelegenheit, um ihr eine kleine Lektion zu erteilen. Er verpasste ihr einen Schubser und ging dann schnell davon, um es nicht mit Kinna zu tun zu bekommen. Wenig später schaute Olares Gruppe kurz vorbei und nahm Sokotei und Boromoko mit. Beim Mittagsschlammbad waren 15 wilde Bullen zu Besuch; so viele waren seit Anfang des Jahres noch nie da gewesen – offenbar wird es jetzt überall sehr trocken. Die Kleinen hielten respektvoll Abstand zu ihnen. Schließlich halfen die Keeper etwas nach, indem sie die wilden Bullen von der Tränke weg scheuchten, damit auch die Waisen ihren Durst stillen konnten. Die wilden Elefanten haben noch den ganzen Tag Zeit zu saufen, aber die Waisen müssen schließlich abends um 17 Uhr wieder zurück an den Stallungen sein. Am Nachmittag legten Pare und Maramoja eine kleine Pause ein, um sich unter einem Baum auszuruhen. Als es Zeit für den Heimweg wurde, waren Boromoko und Sokotei noch nicht wieder da – anscheinend hatten sie beschlossen, über Nacht bei Olares Herde zu bleiben.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 05.02.2018
Montag, 5. Februar 2018
Orwa geht voran
Dupotto und Roi
Narok
Die Waisen ruhen sich aus
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.02.2018
Sonntag, 4. Februar 2018
Seit einer ganzen Weile ist es jetzt schon recht kühl am Morgen, was ungewöhnlich ist – normalerweise ist es im Februar immer sehr heiß, und die Sonne scheint von früh bis spät. Sunyei, Siku, Naserian, Lenana, Chyulu, Naroks Gruppe und Olares Gruppe besuchten die Waisen am Morgen. Baby Siku spielte mit Siangiki, Laragai und Maramoja, aber als sie zu Kauro kam, hatte sie keinen Erfolg. Kauro hält sich nicht gern mit Spielen auf und schob sie weg. Da ihm die Rüsselspitze mit den Fingern daran fehlt, nachdem sie ihm von Raubtieren abgebissen wurde, muss er sich mehr bemühen als seine Freunde, wenn es ums Fressen geht, und so konzentrierte er sich ganz auf sein Luzernenheu. Tusuja und Galla, die seit ein paar Tagen um die Rolle als dominanter Bulle der Herde rangeln, starteten wieder einen Ringkampf, der aber von Orwa unterbrochen wurde. Nach dem Frühstück brachte Kamok ihre Waisenherde zum Kone-Gebiet während Laragai und ihre Gruppe sich den Ex-Waisen anschlossen. Ukame wollte auch mit ihnen mitgehen, überlegte es sich dann aber noch einmal anders. Wahrscheinlich war ihr klar geworden, dass sie dann keine Milch bekommen würde, was ihr gar nicht gefiel! Im Busch kratzte sich Galla ausführlich an einem Felsen, während Roi und Oltaiyoni in einigem Abstand diskutierten. Die beiden sind zusammen mit Kamok im Dezember 2016 nach Ithumba gekommen, und fühlen sich schon ziemlich erwachsen. Zur Mittagsfütterung kam Dupotto mit der ersten Gruppe und Maramoja mit der zweiten. Es blieb kühl, und so soffen die Waisen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, nur etwas Wasser und gingen dann gleich wieder grasen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.01.2018
Montag, 29. Januar 2018
Orwa, Narok, Vuria und Bomani, die letzten März ausgewildert sind, brachten heute Laragai und ihre Gruppe zu den Stallungen. Kurz darauf tauchte auch Mutaras Herde auf. Mutaras Gruppe ist die einzige, die noch die gleichen Mitglieder aufweist wie zu Beginn. Olares Gruppe scheint sich langsam aufzulösen; ihre Kollegen fehlen immer einmal wieder oder tauchen zusammen mit anderen Ex-Waisen auf. Zu Mutaras Gruppe gehören noch die Kühe Suguta, Sities, Turkwel und Kainuk, sowie Kanjoro als einziger Bulle; vielleicht halten sie deshalb mehr zusammen. Kanjoro wird sich wohl bald anderen Bullen anschließen, wie es für heranwachsende männliche Elefanten üblich ist.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.01.2018
Samstag, 27. Januar 2018
Am Morgen warteten Orwa, Narok, Bomani, Vuria und Garzi vor den Stallungen, nachdem sie offenbar in der Nacht mit Laragais Gruppe zusammen waren. Nach dem Luzernenheu gab Narok den Weg zu den Weidegründen vor. Karisa und Rapa staubbadeten erst einmal, und Roi schloss sich ihnen an. Roi behandelte Karisa und Rapa wie jüngere Brüder – im Gegensatz zu Ukame, die normalerweise die jüngeren Bullen ärgert – und es sieht so aus, als würde sie einmal eine sehr gute Mutter werden, die sich auch gut um ihre Freunde kümmert. Natürlich hat sie noch einen langen Weg vor sich, bis sie alt genug dafür ist. Eine Stunde nachdem die Waisen aufgebrochen waren, tauchten Wendi mit Baby Wiva, Sunyei mit Siku, Chyule, Galana und Gawa, Kilabasi, Bongo und Tomboi auf; Tomboi sah sehr gut aus, nach der Behandlung seiner Pfeilwunde gestern. Dupotto und Rapa wollten nicht schlammbaden und nahmen stattdessen ein Staubbad. Danach brach Narok mit ihrer Gruppe wieder auf, nur Garzi blieb bei den Waisen und erzählte ihnen spannende Geschichten aus der Wildnis. Am Abend kam er auch zu den Stallungen und brachte seine Freunde mit – scheinbar sind sie noch nicht hundertprozentig überzeugt, ganz unabhängig zu werden.

