Die Waisen im Januar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2021

Die Elefantenbabys in unserer Obhut zeigen täglich, wie sehr sie in der Lage sind, Liebe zu empfinden und zurückzugeben – sogar in diesem jungen und prägenden Alter! Obwohl sie aus verschiedenen Gegenden und Elefantenfamilien stammen, bilden sie enge Bindungen zu den anderen Waisen. Elefanten sind sehr gesellige Säugetiere und haben innerhalb ihrer Familien ausgeprägte Sozialstrukturen und Wertevorstellungen. Das scheint genetisch veranlagt, denn schon die Allerkleinsten haben diese Charaktereigenschaften. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.10.2020

Dienstag, 20. Oktober 2020
Orwa und Bomani standen am Morgen vor den Stallungen bereit. Nach ein paar Tagen ohne seinen besten Freund war Bomani offenbar auf die Suche nach ihm gegangen und hatte Erfolg gehabt! Wieder vereint besuchten sie heute die Auswilderungsstation, und Bomani legte sich zu einem Nickerchen hin, während Orwa ihn bewachte. Danach soffen sie Wasser an der Tränke und leisteten den Waisen beim Luzernenheu Gesellschaft. Loijuk und ihre Herde kam aus südwestlicher Richtung angelaufen, und sie schienen es eilig zu haben; vielleicht befürchteten sie, nichts mehr vom Luzernenheu ab zu bekommen! Als die Waisenherde zum Grasen aufbrach, ging Loijuk mit ihren Kollegen wieder davon, doch Orwa und Bomani beschlossen, ihre jüngeren Freunde zu begleiten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.10.2020

Donnerstag, 8. Oktober 2020
Am Morgen war schon Ex-Waise Rapsu zu Besuch gekommen, und zum Mittagsschlammbad tauchten Melia, Kitirua, Tumaren, Chemi Chemi, Bomani, Orwa, Makena und noch 25 wilde Bullen auf. Nachdem alle Waisen erst ein Schlammbad und dann noch ein Staubbad genommen hatten, legte Naseku eine Kratzeinheit ein, während Bomani und Chemi Chemi ein Kräftemessen starteten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.10.2020

Samstag, 3. Oktober 2020
Die Ex-Waisen Lenana, der kleine Lapa, Sunyei, die kleine Siku, Loijuk, die kleine Lili, Makena, Kilaguni, Chemi Chemi, Melia, Ishanga sowie Mutara und ihre Gruppe hatten die Nacht vor den Gehegen verbracht und schlossen sich am Morgen den Waisen beim Luzernenheu an. Orwa ging erst einmal in eines der Gehege, um nachzusehen, ob es noch ein paar Zweige abzustauben gäbe. Als die Waisen sich zu den Weidegründen aufmachten, gingen die Ex-Waisen in eine andere Richtung davon.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.09.2020

Sonntag, 27. September 2020
Am Morgen schlossen sich wieder Mutara, Sities, Turkwel, Kainuk, Kithaka, Suguta, Orwa und Bomani den Waisen an, zusammen mit zwei wilden Bullen. Nach einer Weile wollte Musiara die Waisenherde hinaus zum Grasen führen und ging los. Nach etwas 100 Metern merkte er allerdings, dass ihm niemand folgte und geriet ein wenig in Panik! Er kam laut bellend zu seinen Freunden zurück gelaufen. Mutara, die sich eigentlich nicht viel aus den kleineren Waisen macht, kam ihm entgegen, um ihn zu beruhigen, und Kainuk, die eine sehr fürsorgliche Kuh ist, kam auch dazu. Es ist gut, wenn Mutara langsam mütterliche Instinkte entwickelt, denn die Keeper vermuten, dass sie irgendwann 2021 ein kleines Kalb zur Welt bringen wird.