Montag, 5. November 2018
Nach der Fütterung am Morgen gab es wieder allerlei Spiele an den Stallungen. Panda und Suswa kratzten sich an zwei Seiten eines großen Felsen, und Kihari brachte Ndotto bei, auf den Absatz an den Stallungen zu klettern. Ndotto beschloss, es mit seiner eigenen Technik zu versuchen, und kniete sich zum hochklettern hin. Arruba kniete auf dem Boden und versuchte, grünes Gras von der anderen Seite des Zauns zu erwischen – ohne dabei den Elektrozaun zu berühren! Mbegu war gerade damit beschäftigt, ihre kleinen Stoßzähne an einem Felsen zu schärfen, als sie sah, wie Lentili sich zum Aufbruch bereit machte; daraufhin eilte sie hinüber, um schnell das Kommando zu übernehmen. Draußen im Busch graste Tahri nahe bei Kenia und Ndii, und Araba folgte den dreien, um so nahe wie möglich an Tahri heranzukommen. Nach der Mittagsfütterung der milchabhängigen Waisen am Baobab-Wasserloch rollten sich Murit, Godoma, Arruba und Embu im Wasser herum und trompeteten dabei laut, sodass alle mitbekamen, dass sie viel Spaß beim baden hatten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.10.2018
Mittwoch, 31. Oktober 2018
Beim Ergänzungsfutterfrühstück am Morgen wurde Ndoria frech und versperrte Arruba den Zugang zu den Luzernenheupellets. Die Keeper mussten alle wieder besänftigen, damit Arruba auch etwas abbekam. Rorogoi und Lentili übernahmen dann das Kommando auf dem Weg zu den Weidegründen. Nach den letzten Regenfällen wächst jetzt wieder grünes Gras, und die Büsche sprießen. Die Waisen waren begeistert und spielten fröhlich, wobei sie mit wedelnden Ohren und schlenkernden Rüsseln in der Gegend herumrannten. Kenia hielt sich anfangs noch etwas zurück, aber bald machte sie auch mit. Tahri graste die meiste Zeit des Tages in der Nähe von Naipoki und Panda, und ihre selbsternannte Adoptivmama Ndii schaute ihnen dabei zu. Nach einem kurzen Schlammbad am Baobab-Wasserloch nahm Ishaq-B wieder Mbegus Gruppe mit und graste mit ihnen zusammen. Auf dem Weg nach Hause am Abend kamen dann alle wieder zusammen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 26.10.2018
Freitag, 26. Oktober 2018
Am Morgen nieselte es wieder, und Lasayen rannte vor lauter Aufregung über die sich ankündigende Regenzeit an den Stallungen auf und ab. Murit verwickelte seinen Freund Ngilai in einen Ringkampf, versuchte sich aber von Ndotto fernzuhalten, der auch mitmachen wollte. Godoma ist wieder ziemlich fit und konnte ihre Freunde heute wieder in den Nationalpark begleiten. Der Regen hielt den ganzen Tag an, und die Waisen grasten in der Nähe der Auswilderungsstation und kamen für ihre Mittagsmilch wieder dorthin. Ndii blieb immer nahe bei ihrem Adoptivkind Tahri, während Panda und Kihari sich um Kenias Adoptivbaby Araba kümmerten.
Waisenblogs-Bilder Voi, 24.10.2018
Mittwoch, 24. Oktober 2018
Naipoki fordert Tundani heraus
Ngilai klettert vom Felsen herunter
Panda folgt den anderen
Waisenblogs-Beitrag Voi, 16.10.2018
Dienstag, 16. Oktober 2018
Die noch milchabhängigen Waisen kamen aus ihren Gehegen zu den Flaschen und schlossen sich dann ihren älteren Freunden an, die Ergänzungsfutter fraßen. Nguvu und Rorogoi hatten einen kleinen Ringkampf, nachdem sie fertig waren, und Bada gab dann den Weg zu den Weidegründen vor. Mbegu, Ndotto und Panda sammelten noch die restlichen Pellets zusammen und rannten dann den anderen hinterher. Beim Grasen spielte Godoma mit Murit und Ngilai Verstecken. Ndotto kam dazu und begann, auf den dreien herumzuklettern – er liebt die Kletterspiele! Godoma beschloss, sich das nicht bieten zu lassen, und ging ihren Freunden hinterher, die schon zum Baobab-Wasserloch aufgebrochen waren. Nach dem Schlammbaden brannte den Waisen die Sonne zu heiß, und Ndoria und Mashariki brachten sie in den Schatten einer Akazie. Sie grasten den Nachmittag noch in aller Ruhe, bevor es am Abend zu den Stallungen zurück ging.

