Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.02.2020

Donnerstag, 6. Februar 2020
Alamaya legte sich heute mit einigen der älteren Waisen an – vielleicht will er zeigen, dass er langsam erwachsen wird! Quanza ging hinter ihm, und als er das merkte, drehte er sich plötzlich um und stellte die Ohren auf, um ihr den Weg zu versperren. Vielleicht hatte er auch befürchtet, dass Quanza ihn an seinem Schwanzstummel berühren wollte, was er gar nicht leiden kann, seit die Hyänen ihm als kleines Baby den Schwanz abgebissen hatten. Er reagiert sehr empfindlich, wenn jemand hinter ihm steht! So richtig Respekt hat er nur vor Murera und Sonje, und gegen diese beiden würde er sich nie stellen. Nur wenn Sonje im Wasserloch spielt, nutzt er manchmal die Gelegenheit, ihr ein wenig auf dem Rücken herum zu klettern und mitzuspielen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.02.2020

Montag, 3. Februar 2020
Zwischen Alamaya und Quanza entwickelte sich heute eine Rangelei, weil Alamaya die Zweige, an denen er gerade fraß, nicht teilen wollte. Vielleicht dachte er, Quanza würde ihm die besten Stücke stibitzen, und ließ sie deshalb nicht an seine Leckerbissen heran.

Die Waisen im April

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: April 2020

Die Nursery in Nairobi ist zwar immer noch für die Öffentlichkeit geschlossen, aber die Arbeit geht natürlich weiter, so wie an allen Standorten unseres Auswilderungsprogrammes. Jetzt, da der Tagesablauf nicht mehr von der öffentlichen Besucherstunde um 11 Uhr diktiert wird, haben die Waisen auch einmal andere Freßplätze im Park erkundet. Gegen 11 Uhr rennen sie trotzdem zur Suhle und wälzen sich in den aufgeschütteten Erdhaufen. Der April war weitestgehend grau, bewölkt und durchsetzt mit heftigen Regenschauern, so daß die Waisen nicht besonders viel gebadet haben. Stattdessen haben sie sich lieber in der roten Erde gewälzt. „Die Waisen im April“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.01.2020

Freitag, 31. Januar 2020
Quanza und Shukuru gingen heute voran, während Murera sich im Gebüsch versteckt hatte, wo sie fleißig futterte. Die anderen versuchten, sie dazu zu bewegen mitzukommen, aber sie wirkte recht unwillig. Die Keeper riefen sie etliche Male, bevor sie schließlich mit viel Grün im Mund herauskam und langsam der Herde folgte. Unterwegs konnten die Keeper das Trompeten der wilden Elefanten hören, und sie vermuteten, dass Murera deshalb so zögerlich gewesen war. Sie sorgte dann dafür, dass die Waisen eine andere Richtung einschlugen, weg von den wilden Elefanten, mit denen sie heute wohl nichts zu tun haben wollte.