Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.05.2019

Donnerstag, 9. Mai 2019
Die Waisen genossen heute ein ausführliches Bad im Wasserloch. Alamaya und Ziwa wälzten sich nebeneinander herum und bekamen Gesellschaft von Faraja. Faraja und Ziwa tauchten sogar mit dem Kopf unter, sodass nur noch ihre Rüssel herausschauten! Alamaya war beeindruckt und schaute neugierig zu. Nach dem Bad ging es zu den Kenze-Hügeln, wo eine Gruppe Paviane in den Bäumen herumkletterte und lärmte. Das ganze Geschrei gefiel den Waisen gar nicht, und sie waren froh, als Murera und Sonje einen Weg durch den Wald gefunden hatten, der sie weg von den lärmenden Affen brachte. Als es wieder etwas ruhiger wurde, setzten sich Quanza und Jasiri ein Stück ab, um ein wenig abseits der anderen zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.05.2019

Sonntag, 5. Mai 2019
Nachdem die Waisen am Morgen ihre Milch bekommen hatten, hatten Ngasha und Ziwa es eilig, in den Wald zu kommen – sie wollten noch nicht einmal etwas von den Luzernenheupellets ab haben! Faraja kam aber nicht mit, sondern blieb bei Lima Lima, Zongoloni und Quanza un ließ sich die Pellets schmecken. Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, war Shukuru wieder die erste, dicht gefolgt von Mwashoti, der hinter ihr her zu sein schien. Sie hob schnell ihre Milchflasche auf und stellte sich dann ein ordentliches Stückchen weg von ihm.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.05.2019

Donnerstag, 2. Mai 2019
Shukuru kam wie immer zur Mittagsfütterung gerannt und ging danach direkt Wasser saufen. Faraja, der jetzt ihr guter Freund ist, folgte ihr. Er versucht seit einiger Zeit, ihr Vertrauen zu gewinnen, um mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Zuvor hatte sich Shukuru immer von den Jungs ferngehalten, weil sie versucht hatten, im Wasserloch auf ihr herumzuklettern, und hatte sich stattdessen in die Büsche rund um das Schlammloch verdrückt. Nachdem die Waisen gebadet hatten, gingen Faraja, Quanza und Zongoloni in Richtung der Chyulu-Berge davon, um zu grasen. Dort schloss sich allerdings Faraja seinen wilden Freunden an und tauchte erst wieder auf, als es Zeit wurde, zur Auswilderungsstation zurückzukehren. Als die Waisen dort ankamen, überlegten es sich Ngasha, Ziwa und Faraja anders, und statt mit Murera, Sonje und den anderen hinein zu gehen, rannten sie zurück in den Wald. Ngasha und Ziwa kamen gegen Mitternacht zurück, aber Faraja war nicht dabei. Die Keeper machten sich aber keine Sorgen, denn sie konnten sich schon denken, dass er bei seinen wilden Artgenossen war.

Die Waisen im Juli

Maktao und Sattao (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juli 2019

 

Die Keeper sind nach wie vor verwirrt von Kiasas widersprüchlichen Charaktereigenschaften. Wenn es ums Teilen geht, wie bei der Fütterung oder beim Spielen, ist sie ein richtiger Satansbraten. Und sobald es um Larro geht, ist sie die Liebenswürdigkeit in Person. Daß unsere Nursery-Babys mit schon älteren Elefantenwaisen zusammenleben, ist Segen und Fluch zugleich: Segen, weil die Großen sehr geduldige Mentoren sind und Fluch, weil sich die Kleinen die Marotten der Großen abschauen. „Die Waisen im Juli“ weiterlesen

Besuch in Kenia – Teil 2: Umani Springs

Die Umani-Waisen am Schlammbad

Der nächste Stopp der REA-Reise war Umani Springs. In dieser Auswilderungsstation leben zur Zeit 12 Elefantenwaisen: Sonje, Murera, Lima Lima, Quanza, Zongoloni, Jasiri, Faraja, Ziwa, Mwashoti, Ngasha, Alamaya und Shukuru.

 

Gerade für die Elefanten mit Handicap ist Umani ein Paradies: Es gibt genügend Wasser und Grün. Mittlerweile halten sich auch viele wilde Elefanten in diesem Gebiet auf, die vor allem abends den Waisen in den Stockades einen Besuch abstatten.

 

Morgens, wenn die Waisen die Stockades verlassen, bekommt Shukuru ihre Pellets und Akazienschoten noch innerhalb des Geländes, um in Ruhe, ohne von ihren stürmischen Freunden bedrängt zu werden, fressen zu können. Shukuru kam Anfang letzten Jahres aufgrund gesundheitlicher Probleme zurück aus Ithumba in die Nursery und ist jetzt Teil der Umani-Herde.

 

Eine ganz besondere Rolle nimmt Lima Lima ein. Sie fühlt sich für alle ihre „Familienmitglieder“ verantwortlich: für die Vierbeinigen genauso wie für Zweibeinigen. Sie achtet darauf, dass niemand zurückbleibt und warnt alle, sobald sie Gefahr wittert. Ein besonderes Auge hat sie auf Mwashoti, ihrem adoptierten Baby, mit dem sie morgens Seite an Seite in den Busch schlendert.

 

Hier ein paar Eindrücke aus Umani:

 

Umani-Waisen
Umani-Waisen

 

Die Umani-Waisen am Schlammbad
Die Umani-Waisen am Schlammbad

 

Shukuru
Shukuru

 

Murera und ihr Keeper Melchizedek
Murera und ihr Keeper Melchizedek

 

Lima Lima
Lima Lima

 

Mwashoti
Mwashoti