Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2019

 

Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat wie immer ordentlich auf Trab gehalten. Es ist jetzt auch wieder sehr heiß und trocken in Nairobi und daher werden wieder Luzernepellets zugefüttert – das sorgt immer noch für Extra-Aufregung. Eines Morgens als die Stalltür der Fünf aufging, rannten sie schnurstracks zum Futterlager und versuchten mit ihren Rüsseln durch die Holzpfeiler so viel Luzernereste wie möglich zu sich zu schaufeln. Als die Keeper sie verscheuchen wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao in Richtung Wald. Diese Route schlugen sie aber absichtlich ein, drehten einen großen Kreis um das Stallgelände und schlichen sich dann zurück zum Futterlager. Sie dachten natürlich, sie hätten die Keeper überlistet und schaufelten weiter Pellets. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.01.2019

Donnerstag, 31. Januar 2019
Die Waisen machen sich heute auf den Weg zu den Chyulu-Bergen, angeführt von den jungen Bullen Alamaya und Mwashoti. Dabei trafen sie auf ihre wilden Artgenossen, die gerade aus dem Wald kamen. Quanza ging davon, nachdem sie sie begrüßt hatte, doch Sonje sagte ihren wilden Freunden ausführlicher Hallo. Als Murera und Mwashoti dazukamen, gingen sie den wilden Elefanten aus dem Weg, die sehr ausgelassen spielten und rangelten. Am Mittag war es heiß, und so tranken die Waisen schnell im Schatten ihre Milch und gingen sich dann gleich im Schlammbad abkühlen. Shukuru war als erste im Matsch, und die anderen folgten ihr bald. Kaum waren sie alle im Schlammloch, kam Shukuru wieder heraus und widmete sich dem Staubbad; sie konnte sich ein paar Minuten lang ungestört einstauben, bevor die anderen sie wieder eingeholt hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.01.2019

Mittwoch, 30. Januar 2019
Der Wald war heute wieder voller wilder Tiere, und Lima Lima alarmierte rechtzeitig die Keeper. Sie sahen etliche Büffel, die am Boden schliefen und sich dabei von den Kuhreihern verwöhnen ließen, die ihnen die Zecken aus der Haut pickten. Auch ein paar wilde Elefanten waren in der Nähe, die Äste von den Bäumen abbrachen, damit die kleineren Mitglieder der Herde davon fressen konnten. Lima Lima wollte ihren wilden Artgenossen Hallo sagen, aber die Keeper hielten sie zurück, damit sie nicht verloren ging. Beim Schlammbad nach der Mittagsfütterung kamen ein paar Antilopen angerannt und wollten sich den Elefanten im Wasser anschließen. Alamaya und Quanza, die am Rand des Wasserlochs standen, hielten sie davon ab. Alamaya trötete laut, sodass Ziwa und Sonje herbei geeilt kamen und ihnen halfen, die Antilopen zu verscheuchen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.01.2019

Mittwoch, 23. Januar 2019
Gegen Mitternacht bekamen die Waisen besuch von wilden Artgenossen. Es waren einige große Bullen dabei, und die Kühe trompeteten laut, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Die Waisen wären gern herausgekommen und hätten ihre Freunde begrüßt, aber sie mussten sich damit begnügen, aus ihren Gehegen heraus zu kollern. Tagsüber trafen sie dann in den Hügeln jenseits der Wasserquellen einen wilden Bullen. Zongoloni und Quanza gingen zu ihm und hießen ihn Willkommen, aber der Bulle begann, Ngasha und Jasiri weg zu schubsen, als sich die beiden ihm näherten. Bald ging er wieder seiner Wege, und die Waisen folgten ihren Keepern, um weiter zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.01.2019

Donnerstag, 17. Januar 2019
Am Morgen gab es einige Streitereien und Geschubse, als die Waisen aus den Gehegen kamen. Ziwa und Faraja bekamen Schwierigkeiten mit Murera, nachdem Ziwa Alamayas Schwanzstummel berüsselt hatte – sie schubste die beiden weg, und sie schienen etwas eingeschüchtert und machten sich eilig in den Wald davon. Murera war offenbar sehr verärgert, und die Keeper mussten sie laut rufen, damit sie den Jungs nicht noch hinterher lief. Bis zum Schlammbad grollte sie noch! Nur Sonje und Quanza gingen mit ins Wasserloch, wo Faraja und Jasiri sich wälzten und Mwashoti sich Bauch und Rücken zum Schutz vor der Sonne mit Matsch bedeckte.