Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.07.2018

Samstag, 21. Juli 2018
Mwashoti und Alamaya kamen heute weit vor den anderen – sogar vor Lima Lima – zur Fütterung. Mwashoti ging um das Fahrzeug herum zu den Flaschen, die dahinter standen, und hob eine nach der anderen an. Alamaya tat es ihm gleich, und die Keeper fragten sich, ob sie sich wohl abgesprochen hatten! Nachdem Lima Lima ihre Flasche ausgetrunken hatte, wollte sie sie nicht wieder loslassen, obwohl nichts mehr darin war. Quanza und Murera tauchten gar nicht bei der Milchfütterung auf; sie sind schon groß und waren wahrscheinlich gut gesättigt von dem vielen Grün, das sie am Vormittag im Wald gefressen hatten. Sie gingen nur Wasser saufen und dann gleich wieder zurück in den Wald.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.07.2018

Montag, 16. Juli 2018
Nach der morgendlichen Milchfütterung suchten die Waisen nach übriggebliebenen Luzernenheupellets. Shukuru kann anscheinend nicht ohne ihre Pellets in den Tag starten! Sie suchte überall danach, und bekam dabei Unterstützung von Naschkatze Lima Lima; zusammen hätten sie beinahe die Vorratskammer geplündert, aber die Keeper erwischten sie noch rechtzeitig. Zongoloni und Quanza übernahmen das Kommando, während Lima Lima und Shukuru noch auf der Suche nach mehr Pellets waren. Ziwa und Jasiri verwickelten sich in eine Rangelei, als sie um einen leckeren Ast stritten. Den ganzen Tag legten sie sich immer wieder miteinander an, und Jasiri duldete Ziwa nicht in seiner Nähe. Einmal musste sich sogar Lima Lima zwischen die beiden drängeln, um sie vom Streiten abzuhalten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.07.2018

Samstag, 14. Juli 2018
Die Waisen bekamen in der Nacht Besuch von ihren wilden Freunden, die zum Wasserloch an den Stallungen gekommen waren. Ziwa und Ngasha waren sehr unruhig und stießen gegen die Gehegewände, weil sie zu ihren Artgenossen hinaus wollten. Schließlich machten auch noch Zongoloni, Lima Lima und Quanza mit und kletterten die Holzwände hinauf. Die Keeper kamen bei dem ganzen Lärm aus ihrem Zelt und beschlossen, die Tore für die Waisen zu öffnen, damit sie den wilden Elefanten Hallo sagen konnten. Nur Ziwa und Ngasha gingen tatsächlich hinaus, während Sonje und die anderen am Tor stehenblieben und aufgeregt trompeteten – ihnen war die nächtliche Dunkelheit doch zu unheimlich! Schließlich beruhigten sich die Gemüter wieder, und alle gingen zurück in ihre Gehege.