Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.04.2018

Samstag, 7. April 2018
Murera, Mwashoti und Sonje waren müde, als sie am Abend nach Hause kamen. Murera wartete am Eingangstor und passte auf, dass alle da waren, und Ziwa war der erste, der zu seiner Milchflasche kam. Als Murera schließlich ins Gehege kam, war Sonje schon fertig mit ihrer Milch und wartete auf ihre Freundin. In der Nacht regnete es dann heftig, und Alamaya, Ngasha und Faraja mussten ihr Grünfutter liegen lassen und sich unters Dach flüchten. Aus den Chyulu-Bergen konnte man die Klippschliefer rufen hören, und die Babys spitzten die Ohren. Zongoloni und Quanza alarmierten die restlichen Waisen, da ihnen nicht klar war, was der Lärm zu bedeuten hatte!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.04.2018

Mittwoch, 4. April 2018
Nach den Regenfällen ist es jetzt überall grün, und die Babys haben die große Auswahl an Futter. Quanza und Lima Lima genossen das Grasen und wollten gar nicht mehr weg, obwohl die anderen schon zum Aufbruch bereit standen. Es gibt jetzt auch überall kleine Schlammlöcher, und an vielen Stellen ist es fast wie in einem Sumpf, sodass die Waisen immer wieder nasse Füße bekommen. Sonje nahm die anderen heute zum Schwimmen mit, und man konnte sehen, wie nur noch ihre Rüssel aus dem Wasser schauten, als sie sich im tiefen Wasser tummelten! Alamaya und Lima Lima hielten Sonje und Jasiri die Schwänze, damit sie besser baden konnten. Währenddessen kamen ein paar Büffel an und warteten am Rand des Wasserlochs, bis die Elefanten fertig waren, damit sie sich danach auch wälzen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.04.2018

Sonntag, 1. April 2018
In der Nacht versuchten die Elefanten, an das Grün um sie herum heranzukommen. Jasiri stibitzte Zweige von Sonje und Murera und wollte dann sehen, was noch bei Quanza zu holen war. Diese bewachte ihr Grün aber gut, damit er oder Zongoloni nichts davon stehlen konnten. Am Morgen ging Alamaya auf kürzestem Wege zu den Luzernenheupellets, und Mwashoti folgte ihm. Als Quanza und Lima Lima ebenfalls dort auftauchten, schloss Alamaya sich Murera und Ziwa an. Nachdem die Waisen satt und zufrieden und in den Busch aufgebrochen waren, machte sich ein Haufen Paviane zeternd über die Reste her. Mittags kamen die Babys zur Milchfütterung, aber wollten erst nicht in den Schlamm gehen. Sonje war die erste, die es sich anders überlegte und zu baden begann. Bald hatten sich die anderen ihr angeschlossen und genossen das kühlende Wasser.