Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.01.2019

Donnerstag, 17. Januar 2019
Sana Sana, Malkia und Ndiwa ließen am Morgen die Luzernenheupellets links liegen und gingen lieber frisches Gras fressen. Die drei Kleinen machten sich geradewegs auf in den Busch und kollerten ihren Freunden zu. Die Keeper mussten sie bremsen, damit sie zurück kamen und auf die anderen warteten. Als alle mit ihren Pellets fertig waren, ging es los, und Maramoja gab den Weg vor. Sapalan graste heute wieder zusammen mit Enkikwe, und Roi mit ihrem guten Freund Galla. Die Kleinste von allen, Esampu, tat sich mit den ältesten Mädchen Kamok und Oltaiyoni zusammen, und die drei unterhielten sich ausführlich. Esampu, die schon so jung nach Ithumba kam, weil sie im Waisenhaus sehr vorlaut geworden war, hat inzwischen viel gelernt und ist ein schlaues Kind. Vielleicht wird sie eines Tages zur Leitkuh der Herde werden, wenn die älteren Elefanten einmal ausgewildert sind.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.01.2019

Donnerstag, 10. Januar 2019
Es war ein ruhiger Morgen, und keine Besucher ließen sich an den Stallungen blicken, als die Waisen herauskamen und sich zum Grasen gleich auf ins Grüne machten. Kamok futterte fleißig, ebenso wie Roi. Olsekki und Siangiki waren wie immer zusammen unterwegs – sie sind weiterhin unzertrennlich. Mittags gingen sie in ein neues Schlammloch, das kleiner ist und daher wärmeres Wasser enthält. Dort hatten sie jede Menge Spaß beim Baden, bevor es wieder hinaus zum Grasen ging. Malkia, Karisa und Esampu bildeten eine kleine Gruppe, und Malkia hatte sich einen Ast mitgenommen, mit dem sie spielte. Kithaka ging dann am Abend auf dem Weg nach Hause voran, und an den Stallungen wartete ihre abendliche Milch auf die Waisen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.01.2019

Donnerstag, 3. Januar 2019
Mundusi graste am Morgen mit Garzi und sah so aus, als hätte er eine Menge Fragen. Es ist noch immer schön grün nach der Regenzeit, und die Waisen sind gut genährt. Olsekki und Tusuja fühlten sich stark und begannen ein Kräftemessen. Es wurde allerdings vorzeitig von Kithaka beendet, der den beiden immer noch überlegen ist und sie auseinander schob. Nach einem ausgiebigen Bad genehmigten sich Karisa und Pare noch einen kleinen Ringkampf, während Roi, Kauro und Naseku sich einstaubten. Am Nachmittag kamen Yatta, Mulika, Yetu, Yoyo, Mwende, Wendi, Wiva, Galana, Gawa, Makena, Ololoo, Vuria und ein wilder Elefant an den Stallungen vorbei und sahen aus, als hätten sie es sehr eilig; im Nu waren sie wieder im Busch verschwunden.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.12.2018

Montag, 31. Dezember 2018
Maramoja kam am letzten Morgen des Jahres als erste heraus, gefolgt von Mteto und Esampu. Die Waisen löschten kurz ihren Durst an der Tränke, bevor Naseku sie hinaus in den Busch führte. Kithaka, Barsilinga und Garzi, die sich nicht mehr nach den anderen richten wollen, folgten in einiger Entfernung. Sapalan, der erfreulicherweise viel aktiver ist als früher, tat sich zum Grasen mit Galla zusammen, während Malkia Sana Sana Gesellschaft leistete. Enkikwe, der weiterhin etwas humpelt, plauderte lange mit Lemoyian – die Jungs, die beide einen Angriff der Löwen überlebt haben. Auf dem Weg zum Mittagsschlammbad warnte Mundusi Ndiwa, ihn nicht zu überholen; Ndiwa wartete geschickt ab, bis Mundusi von einem Dikdik abgelenkt war, und flitzte dann an ihm vorbei! Im Schlammloch kletterten Wanjala und Tusuja aufeinander herum, und auch Sapalan wälzte sich ausgiebig. Nach dem Schlammbad krabbelte Esampu auf allen vieren am Rand des Wasserlochs herum, während Roi, Tusuja, Naseku und Olsekki schon einmal staubbaden gingen. Tusuja forderte später Olsekki zum Kräftemessen heraus, aber als es ernst wurde, gab Tusuja lieber auf. Am Abend wollten Kithaka, Barsilinga und Garzi nicht mit den anderen zurück zu den Stallungen gehen; sie kamen aber eine Stunde später nach, als ihre Kollegen es sich schon in den Gehegen gemütlich gemacht hatten.