Waisenblogs-Beitrag Voi, 06.05.2020

Mittwoch, 6. Mai 2020
Kenia, Ndii und Araba kamen am Morgen zum Luzernenheufrühstück zur Auswilderungsstation. Arruba begrüßte die drei Ex-Waisen, musste sich dann aber Ndotto widmen, der unbedingt einen Ringkampf mit ihr anfangen wollte. Kenia und Ndii kamen ihr allerdings zu Hilfe und schoben Ndotto beiseite. Rorogoi hatte sich an einem Felsen gekratzt und rollte sich jetzt auf dem Boden herum, und Ndotto schloss sich ihr an. Die beiden staubten sich eine ganze Weile mit Erde ein, bis die Herde schließlich Mbegu und Godoma hinaus zu den Weidegründen folgte. Kenia, Ndii und Araba blieben an der Auswilderungsstation zurück und waren auch am Abend wieder da, um ihre jüngeren Freunde zu begrüßen, als diese wieder nach Hause kamen.

Die Waisen im Juli

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Juli 2020

Es ist jetzt Winter in Nairobi und die Tage sind oft kühl und bewölkt. Die Waisen hatten daher wenig Interesse am Baden und verbrachten die meiste Zeit im Busch beim Fressen und um sich im Dreck zu wälzen. An kalten Tagen gehen die Waisen nur in offenes Gelände wenn es Milch gibt, ansonsten halten sie sich lieber im windgeschützten Dickicht auf. „Die Waisen im Juli“ weiterlesen

Die Waisen im Juni

Maisha und Roho (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Juni 2020

Diesen Monat kam die kleine Olorien aus der Masai Mara nach Nairobi in die Nursery. Nach einigen Tagen hatte sie sich an die Keeper, ihre Milchflasche und die neue Umgebung gewöhnt und konnte in den Alltag mit der Herde eingeführt werden. Regelmäßigkeit und Routinen sind sehr wichtig für Elefantenbabys, und besonders natürlich die Gesellschaft von Artgenossen. „Die Waisen im Juni“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 26.04.2020

Sonntag, 26. April 2020
Am Morgen war wieder einiges los an der Auswilderungsstation, nachdem Kenia und ihre Kollegen angekommen waren. Alle wollten mit Ndotto rangeln. Arruba war als erste dran, danach kam Rorogoi und dann Nelion. Ndii und Emoli gingen schließlich dazwischen und beendeten die Spiele. Sagala führte dann alle hinaus in den Busch, und die meisten gingen zum Grasen ein Stück den Berg hinauf. Nur Ishaq-B, Ndotto und Tundani grasten unten. Nelion kam später herunter, um sich seinen Freunden Ndotto und Tundani anzuschließen, und Kenia hielt sich dicht an Pika Pika. Sagala und Emoli machten sich dann als erste auf den Weg zum Wasserloch, und die anderen folgten ihnen nach ein paar Minuten. Embu, Godoma und Pika Pika waren die ersten im Wasser und die letzten, die wieder herauskamen; sie konnten gar nicht genug vom Baden bekommen! Kenia und ihre Kollegen begleiteten die Waisenherde am Abend zurück zur Auswilderungsstation und gingen später weiter den Mazinga-Berg hinauf, um dort die Nacht zu verbringen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.04.2020

Freitag, 24. April 2020
Spiel und Spaß nach der morgendlichen Fütterung begann damit, dass Ngilai Murit zum Kräftemessen einlud. Ndotto suchte sich zuerst Arruba zum Spielen aus, dann Rorogoi, Embu, Mudanda und am Ende Suswa. Als Embu genug mit Ndotto gespielt hatte, lehnte sie sich an einen Felsen und staubte sich dabei ein. Ndotto nutzte die Gelegenheit und kletterte auf den Felsen, um ihr von oben auf den Rücken zu steigen! Embu bekam das aber schnell mit und ging davon, sodass Ndotto mit dem Bein in der Luft stehenbleiben musste. Sagala legte sich auf den Boden, sodass Emoli auf ihr herumkrabbeln konnte. Das schien ihm großen Spaß zu machen! Nach einer halben Stunde gab dann Sagala das Zeichen zum Aufbruch, und die Waisen machten sich an der Nordseite des Mazinga-Bergs breit, um dort zu grasen.