Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.11.2020

Sonntag, 22. November 2020
Draußen im Busch graste heute Ndotto mit Suswa, und Mbegu leistete Sagala Gesellschaft. Am Nachmittag genehmigten sich Ngilai und Emoli wieder einmal ein Kräftemessen, das allerdings von Tagwa beendet wurde. Die beiden Jungs schlichen sich davon und machten woanders weiter, wo Tagwa sie nicht sehen konnte. Am Abend folgten dann alle Sagala, Tagwa und Tamiyoi zurück zur Auswilderungsstation.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 17.11.2020

Dienstag, 17. November 2020
Es war ein kühler Morgen, und es nieselte leicht, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Nach der Milchfütterung legten sich Embu und ihre gute Freundin Tahri, Rorogoi, Mudanda und Mashariki auf den Boden. Mit geschlossenen Augen genossen sie die restliche Wärme, die noch darin gespeichert war. Mittags am Schlammloch wollte auch niemand baden. Ndii und Tahri standen nur herum und hatten die Rüssel auf den Kopf gelegt, während Kenia sich am Baobab kratzte. Godoma kniete sich hin und stocherte mit ihren kleinen Stoßzähnen im Boden herum, und Sagala und Emoli schauten ihr zu. Murit kam dazu und schob die beiden Zuschauer weg, um Godoma zu einem Ringkampf herauszufordern. Ngilai hatte sich inzwischen den beiden Büffelwaisen Ivia und Cheza angeschlossen, die in der Nähe grasten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 15.11.2020

Sonntag, 15. November 2020
Arruba schien heute gut gelaunt zu sein und graste am Morgen zusammen mit ihrem Liebling Pika Pika. Kenia war zusammen mit Araba unterwegs und Godoma mit Sagala. Dabei streckte sie den Rüssel aus, um etwas Futter direkt aus Sagalas Mund zu stibitzen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 06.11.2020

Freitag, 6. November 2020
Als die Waisen am Wasserloch waren, kam dort eine wilde Herde an, die gleich von Tamiyoi begrüßt wurde. Die Waisen plauderten mit ihren Artgenossen, und einer der Teenager der Herde freundete sich mit Pika Pika an. Plötzlich machte er Anstalten, mit ihr zu verschwinden! Arruba und Tamiyoi versuchten gleich, ihn daran zu hindern, hatten aber keinen Erfolg – es mussten erst Mashariki und Sagala dazukommen. Gemeinsam schafften sie es schließlich, Pika Pika von ihrem wilden Freund loszueisen, und kamen mit ihr zur Waisenherde zurück. Sie machten sich gleich wieder auf zum Grasen und ließen die wilde Herde am Wasserloch hinter sich.

Die Waisen im Januar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2021

Die Elefantenbabys in unserer Obhut zeigen täglich, wie sehr sie in der Lage sind, Liebe zu empfinden und zurückzugeben – sogar in diesem jungen und prägenden Alter! Obwohl sie aus verschiedenen Gegenden und Elefantenfamilien stammen, bilden sie enge Bindungen zu den anderen Waisen. Elefanten sind sehr gesellige Säugetiere und haben innerhalb ihrer Familien ausgeprägte Sozialstrukturen und Wertevorstellungen. Das scheint genetisch veranlagt, denn schon die Allerkleinsten haben diese Charaktereigenschaften. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen