Donnerstag, 25. Juli 2019
Es war ein kühler Morgen, und die milchabhängigen Waisen tranken schnell ihre Flaschen leer, bevor sie sich ihren älteren Freunden beim Ergänzungsfutter anschlossen. Danach forderte Ngilai Sagala zu einem Ringkampf heraus, aber als er versuchte, ihr auf den Rücken zu klettern, lief sie schnell davon. Daraufhin versuchte Ngilai es bei Murit. Dieser war aber voll und ganz mit dem Luzernenheu beschäftigt und gar nicht erfreut, dabei gestört zu werden, und er scheuchte Ngilai schnell wieder weg.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 20.07.2019
Samstag, 20. Juli 2019
Embu und Mbirikani waren nach dem Luzernenheufrühstück die ersten an der Tränke der Auswilderungsstation. Währenddessen genehmigten sich Murit und Rorogoi ein Staubbad, und Lentili futterte von den Blättern der Akazien. Tagwa übernahm dann das Kommando, als es hinaus zu den Weidegründen ging. Sagala und Emoli gingen direkt hinter ihr und leisteten ihr beim morgendlichen Grasen Gesellschaft. Nach der Mittagsfütterung rangelte Godoma an der Tränke am Baobab-Wasserloch ein wenig mit einem wilden Kalb, bevor die Waisen die wilde Herde zurückließen und sie wieder zum Grasen auf machten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 16.07.2019
Dienstag, 16. Juli 2019
Mbegu und Godoma führten am Morgen die Waisen hinaus zu den Weidegründen. Bei der mittäglichen Milchfütterung am Baobab-Wasserloch kamen Tagwa, Sagala, Emoli, Tahri, Murit und Araba als erste an. Nachdem sie gebadet hatten und ihren Durst an der Tränke stillten, sahen sie, wie eine große wilde Herde angerannt kam. Das verunsicherte die Waisen so sehr, dass sie sich eilig zurückzogen, wobei allerdings Sagala an der Tränke zurückblieb. Als sie auch die wilde Herde sah, die eine große Staubwolke aufwirbelte, rannte sie bellend ihren Freunden hinterher, sodass sie alle zusammen zum nachmittäglichen Grasen aufbrechen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.07.2019
Donnerstag, 11. Juli 2019
Die milchabhängigen Waisen folgten ihren älteren Freunden zum Luzernenheu, nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten. Ndii kam zurück und schleckte die verschüttete Milch von der Mauer. Mudanda und Kihari staubten sich fleißig mit roter Erde ein, und Rorogoi kratzte sich genüsslich am Felsen. Mashariki und Lentili warteten geduldig, bis sie an der Reihe waren. Ngilai spielte mit den zuletzt angekommenen Waisen und brachte Emoli ein paar Ringkampftechniken bei. Sagala wurde eifersüchtig und wollte Emoli für sich haben; die beiden Jungs ließen sich aber nicht beeindrucken und ignorierten sie.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 09.07.2019
Dienstag, 9. Juli 2019
Mudanda blieb heute beim Aufbruch am Baobab-Wasserloch zurück, aber anstatt in Panik zu geraten, ging sie der Waisenherde ganz ruhig hinterher. Sie blieb sogar ab und zu stehen und graste noch ein wenig, bis sie ihre Freunde wieder eingeholt hatte. Tagwa, Sagala und Emoli führten dann die Waisenherde am Abend auf dem Heimweg an.

