Dienstag, 26. März 2019
Elefanten sind treusorgende Tiere und helfen sich immer gegenseitig, wenn es um das Wohlergehen der Herde geht. Auch wenn manche von ihnen ein wenig frecher sind, wie Kiasa, Mapia, Sagala oder Emoli, wissen doch alle immer, wie wichtig es ist, alle in der Herde zu beschützen. Tamiyoi mag das Schlammbad für gewöhnlich nicht, aber wenn jemand ihre Hilfe braucht, zögert sie nicht, doch hinein zu steigen. Heute war sie mit Enkesha, Musiara und Maktao am Schlammloch, und als es Zeit für den Aufbruch war, schien Maktao festzustecken. Enkesha schaffte es nicht, ihn zu befreien, und so eilte Tamiyoi herbei und schob den kleinen Bullen aus dem dicken Matsch hinaus. Bei der Fütterung um 15 Uhr kümmerte sich Sagala ausgiebig um die kleine Larro; sie nahm sie beiseite und ließ niemanden, der sich ihr nähern wollte an sie heran.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.03.2019
Montag, 25. März 2019
Alle im Waisenhaus waren am Morgen geschockt, als Baby-Nashorn Maarifa plötzlich und unvermittelt starb. Niemand versteht, warum – sie hatte sich prima entwickelt und schien glücklich und zufrieden zu sein. Die Keeper versuchen sich nun ganz auf die Waisen zu konzentrieren, um die sie sich kümmern müssen. Kuishi und Sagala umgarnen den neuen Waisen; gestern waren sie den ganzen Nachmittag bei ihm und heute Morgen auch wieder. Er lebt sich gut ein und kommt auch gut mit den anderen Jungs wie Sattao, Mapia und Jotto zurecht. Luggard, Ambo, Enkesha und Dololo waren am Nachmittag so mit Grasen beschäftigt, dass sie sogar die Milchfütterung verpassten. Luggard kam schließlich irgendwann zum Schlammbad und begann, sich mit Matsch zu bespritzen. Die Keeper halfen ihm dabei und warfen ihm mit der Schaufel den Schlamm an die Stellen, die für ihn schwer zu erreichen sind. Tagwa und Sagala scheinen sich in letzter Zeit die Aufgaben als Mini-Leitkuh der Waisenherde zu teilen. Wenn Tagwa gerade mit ihrem Grün beschäftigt ist, übernimmt es Sagala, auf die kleineren Elefanten aufzupassen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.03.2019
Freitag, 22. März 2019
Emoli rangelt häufig mit den anderen, ist mit Kräftemessen mit seinen Freunden beschäftigt oder ärgert sie auch einfach nur. Es scheint auch besonderen Spaß daran zu haben, nicht auf die Keeper zu hören und sich sogar mit ihnen anzulegen. Bei der nachmittäglichen Fütterung wälzten sich die Waisen ausgiebig im Matsch, und Emoli begann, auf Sagala herumzuklettern. Daraufhin trompetete Sagala laut los und warf die kleine Nervensäge ab. Emoli rannte lieber davon, aber er war nicht schnell genug, und Sagala holte ihn ein und schubste ihn um. Danach gingen die beiden in verschiedene Richtungen davon und widmeten sich ihrem Staubbad.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.03.2019
Donnerstag, 21. März 2019
Sagala und einige andere Mädchen wie Tagwa, Tamiyoi, Maisha, Malima und sogar Kiasa sind sehr freundlich zu dem vor ein paar Tagen aus der Maasai Mara geretteten Waisen. Sie kamen heute Morgen alle zu seinem Stall und begleiteten ihn hinaus in den Busch. Dabei wedelten sie mit den Rüsseln und beschnüffelten den kleinen Bullen, um ihm zu zeigen, dass er jetzt zur Herde gehört. Er hat sich schon gut an das Leben im Waisenhaus gewöhnt: er jagt kaum auf die Keeper los und genießt inzwischen auch die Milchfütterung. Er verbringt viel Zeit mit Dololo, und die beiden knabbern gemeinsam an Zweigen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.03.2019
Freitag, 15. März 2019
Nabulu gewöhnt sich gut ein in der Waisenherde. Tagwa, Sagala, Emoli, Tamiyoi und Kuishi sind immer einmal wieder mit ihr zusammen; am Morgen gehen sie alle zu ihrem Gehege hinüber und begrüßen sich, bevor sie sich in den Wald auf machen. Tagwa, die aktuelle Mini-Leitkuh der Waisenhaus-Herde, führt ihre Freunde meist hinaus in den Busch, während Tamiyoi versucht, Nabulu besser kennenzulernen, indem sie an ihrer Seite geht und an ihr schnüffelt. Draußen im Busch begann Emoli heute ein Kräftemessen, indem er seinen Freund Ambo herausforderte. Mapia machte dem Ganzen schließlich ein Ende, indem er dazukam und die beiden kleinen Jungs auseinander schob.

