Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.09.2018

Mittwoch, 5. September 2018
Malima war eine zeitlang recht frech, nachdem die älteren Waisen vor ein paar Monaten nach Tsavo umgezogen sind. In letzter Zeit hat sie sich aber wieder etwas gefangen und ist jetzt wieder freundlicher. Sie ärgert ihre Freunde nicht mehr so häufig oder ist frech gegenüber den Keepern. In den letzten Tagen war sie auch bei der Milchfütterung sehr friedlich und machte keinen Ärger. Vermutlich liegt es daran, dass sie jetzt mit den älteren Waisen zur Fütterung kommt, die aufpassen, dass sie nicht zu übermütig wird! Ndiwa und Sagala sind zwei anderen Mädchen, die sich hin und wieder daneben benehmen. Normalerweise sind sie eher zurückhaltend, und man könnte meinen, sie sind höfliche kleine Elefanten, aber manchmal können sie auch frech werden – es kommt ganz darauf an, in welcher Stimmung sie gerade sind.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.09.2018

Samstag, 1. September 2018
Sana Sana zeigt seit einer Weile mehr mütterliche Instinkte und kümmert sich viel mehr um die kleinen Waisen. Scheinbar hat sie gemerkt, dass sie jetzt eine der ältesten Elefanten im Waisenhaus ist – neben mit Tagwa, Malkia, Ndiwa und Sagala – und will ein Vorbild sein für die anderen. Sie hat gesehen, wie Tagwa für die Babys da ist und für sie sorgt, und fühlt sich verpflichtet, es ihr gleich zu tun. Sie wird aber wohl nicht an Tagwa herankommen, die schon von klein auf ein solches Verhalten gezeigt hat. Als die Waisen heute in den Wald gingen, sah Sana Sana, wie Luggard und Musiara weit hinten blieben. Sie ging zurück zu ihnen und begleitete sie zu den anderen. Dabei tätschelte sie sie mit ihrem Rüssel, woraufhin der kleine Musiara anfing zu kollern. Tagwa kam aus dem Wald gelaufen, um zu sehen, warum Musiara kollerte, aber als sie sah, dass Sana Sana da war und sich um die beiden kümmerte, war sie beruhigt. Gemeinsam gingen sie weiter und warteten auch geduldig darauf, dass Luggard hinterher kam.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.08.2018

Mittwoch, 29. August 2018
Ndiwa und Sagala gehen am Morgen immer noch gern mit den anderen Waisen tief in den Wald hinein. Während Tagwa und Sana Sana sich geschäftig um die anderen kümmern und alle begrüßen, marschieren Ndiwa und Sagala manchmal schon voran in den Wald. Heute folgten Tagwa und Sana Sana den beiden mit den anderen im Schlapptau zunächst, kamen aber dann an ein paar Büschen vorbei, die den beiden gefielen; sie blieben stehen und der Rest der Herde mit ihnen, sodass Sagala und Ndiwa zu zweit in den Wald hinein gingen! Sie grasten etwa eine Stunde lang zusammen, bevor ihnen auffiel, dass sonst niemand da war, und sie trompetend und Büsche zertrampelnd zurück gerannt kamen.