Montag, 30. Juli 2018
Elefanten sind sehr intelligente Tiere, und das sieht man auch schon an den kleinen Babys im Waisenhaus. Die Waisen wissen, wann es Milch gibt und auch, wieviel jeder von ihnen bekommt. Bei der Fütterung um 9 Uhr bekam Mapia gerade seine erste von zwei Flaschen, und nachdem er sie zu etwa einem Viertel geleert hatte, kam Sagala angejagt und schubste ihn und seinen Keeper. Dabei fiel die Flasche herunter und die Milch lief heraus. Keiner konnte sie so schnell wieder aufheben, weil die Keeper gerade alle Hände voll zu tun hatten, und so machte der Keeper, der ihn gefüttert hatte, dann einfach mit der zweiten Flasche weiter. Als Mapia sie ausgetrunken hatte, lärmte er herum und forderte seinen wohlverdienten Anteil, der ihm vorenthalten worden war! Er ließ nicht locker, drängelte die Keeper und schrie nach mehr Milch. Die Keeper gaben ihm eine leere Flasche, um ihm zu zeigen, dass nichts mehr da war, aber erst als Jotto dazukam und ihm gut zuredete, beruhigte er sich etwas. Mapia bekam dann bei der nächsten Fütterung eine Extra-Flasche, und damit war wieder alles gut. Bei der morgendlichen Fütterung schimpfte Tagwa ordentlich mit Ambo, als er versuchte, ihr eine Milchflasche zu stehlen. Kiko war heute sehr brav; er graste den ganzen Nachmittag bei den Elefanten, ohne dass es zu Unstimmigkeiten kam.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 28.07.2018
Samstag, 28. Juli 2018
Sagala und Musiara auf dem Weg zum Schlammloch
Tagwa sucht nach Wurzeln zum fressen
Malima und Tagwa grasen
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.07.2018
Mittwoch, 25. Juli 2018
Mapia scheint im Moment keine dauerhaften Freunde in der Waisenherde zu haben. Die meisten älteren, wie Kuishi, Ndiwa, Malkia oder Sagala, schubsen ihn manchmal herum und wollen ihn nicht bei der Gruppe haben. Heute machten ihm Kuishi und Malkia das Leben schwer, und bei der Milchfütterung jagten Ndiwa und Sagala auf ihn los. Daher versucht er so gut es geht, den älteren Mädchen aus dem Weg zu gehen. Im Wald leisten ihm meistens Maisha oder Enkesha Gesellschaft, wenn nicht gerade eines der älteren Mädchen bei ihnen ist. Mit der Zeit wird sich das aber legen; Mapia ist ziemlich groß für sein Alter, und vermutlich wollen die älteren Mädchen nur dafür sorgen, dass er nicht zu übermütig wird!
Waisenblogs-Bilder Nursery, 24.07.2018
Dienstag, 24. Juli 2018
Sana Sana und Tagwa umschlingen ihre Rüssel
Jotto will mit Tagwa rangeln
Sagala genießt das grüne Gras
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.07.2018
Montag, 23. Juli 2018
Am Morgen waren die drei größeren Mädchen Sana Sana, Ndiwa und Sagala voller Tatendrang. Sie rannten im Höchsttempo herum, als es in den Wald hinaus ging, trompeteten um die Wette und stampften mit den Füßen. Ndiwa rannte in Richtung des Schlammbads, Sagala in die andere Richtung zum Parkplatz und Sana Sana zu der Stelle, an der im Wald die Milch zubereitet wird. Vor ihr pickten etliche Vögel auf dem Boden Insekten, und als Sana Sana angerauscht kam, flogen sie lärmend auf. Die ganze Aufregung brachte Nashorn Maxwell auf den Plan, der gerade ein Nickerchen in seinem Gehege gehalten hatte. Er stand auf und jagte herum, offenbar weil er dachte, es gelte, sich gegen irgendeine Gefahr zu wehren! Damit steckte er auch die restlichen Elefanten an, die bis jetzt ruhig gewesen waren. Malima, Tamiyoi, Jotto und Ambo rannten zu Maxwells Tor. Vielleicht wollten sie ihm einfach nur sagen, dass alles in Ordnung war und nur die Mädchen etwas übermotiviert waren! Es dauerte allerdings ein wenig, bis Maxwell sich wieder beruhigt hatte. Die Elefanten machten sich dann mit ihren Keepern auf in den Wald, wo sie auf Sana Sana trafen. Nach einer Weile schlossen sich ihnen dann auch Ndiwa und Sagala an, nachdem sie sich wieder beruhigt hatten.

