Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.01.2018

Mittwoch, 10. Januar 2018
In letzter Zeit machen Mundusi, Malkia und Tagwa immer Ärger, wenn sie ihre Flaschen ausgetrunken haben. Sie rennen von einem Keeper zum nächsten oder zu ihren Freunden, die noch gefüttert werden, und wollen mehr Milch haben. Dabei wissen sie genau, dass jeder nicht mehr als zwei Flaschen bekommt. Bei der öffentlichen Besuchsstunde war Mundusi heute kaum zu bändigen. Er schlang seine Milch hinunter und stürzte sich dann auf Sagala, die friedlich ihre Flaschen trank. Er gab ihre einen Kopfstoß, und weil sie in aller Ruhe und mit geschlossenen Augen ihre Milch genoss, sah sie ihn nicht kommen und stolperte schreiend rückwärts. Die Keeper mussten mit ihn schimpfen und schickten ihn bis zum Ende der Fütterung von den anderen fort.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.01.2018

Freitag, 5. Januar 2018
Vor der öffentlichen Besuchsstunde schlichen sich Shukuru, Sagala, Ndiwa, Ndotto und Lasayen davon, um tief im Wald zu grasen. Sagala, Ndiwa und Lasayen kamen rechtzeitig zur Besuchsstunde zurück und kamen zu ihrer Milch. Ndotto hatte kurz vor Ende der Besuchsstunde auch den Weg zum Schlammloch gefunden. Shukuru nahm sich mehr Zeit beim Grasen und tauchte erst am Schlammloch auf, nachdem alle Waisen schon wieder in den Wald zurück gegangen waren. Sie kennt sich aber aus und hatte sie schnell im Busch wiedergefunden.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.01.2018

Mittwoch, 3. Januar 2018
Die Waisen waren heute bei der öffentlichen Besuchsstunde gar nicht am Schlammbad interessiert, weil sie am Vormittag schon jede Menge Pfützen und Matschlöcher im Wald gefunden hatten. Die großen Jungs Ndotto, Murit und Lasayen, und auch ein paar der Mädchen, wie Mbegu, Godoma, Sana Sana, Tagwa, Mteto, Sagala und Ndiwa hatten sich schon fröhlich im Schlamm herumgerollt. Und auch die kleineren, wie Malima, Emoli, Tamiyoi, Jotto, Ambo, Musiara, Sattao, Kiasa, Mapia und Enkesha waren mit dabei und hatten sich schon vor der Fütterung um 9 Uhr schön eingeschlammt. Als es Zeit für die öffentliche Besuchsstunde wurde, wollte niemand mehr schlammbaden, und ein paar der Waisen, wie Maktao und Sattao, rangelten lieber miteinander. Maktao rannte am Absperrband hinter Sattao her und wollte auf ihn klettern – das macht er besonders gern, wie auch Ndotto! Sattao versuchte, ihn loszuwerden, indem er ihm eine Kopfnuss verpasste, aber Maktao ließ nicht locker. Jotto und Ambo kamen auf die Idee, das gleiche mit Malima zu versuchen; Malima war allerdings schlauer und suchte Schutz bei Godoma! Den zwei Jungs blieb nichts anderes übrig, als sich gegenseitig herauszufordern.