Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.01.2019

Montag, 21. Januar 2019
Lemoyian, Mteto und Siangiki teilten sich am Morgen in aller Freundschaft einen Luzernenheuballen. Maramoja ging sich lieber an den Felsen kratzen, und Tusuja beschloss, das Gras zu genießen, solange es noch grün ist und die Trockenzeit ihm noch nicht zugesetzt hat. Sana Sana gab dann das Zeichen zum Aufbruch, und es ging zum Kone-Gebiet. Tusuja und Galla genehmigten sich ein Kräftemessen, bei dem Galla schließlich aufgab und sich zurückzog. Die Sonne brannte beim Mittagsschlammbad, und so gab es ein ausführliches Bad. Barsilinga und Garzi bestritten wie üblich nach dem Schlammbad einen Ringkampf. Die Waisen folgten Tusuja zum Einstauben, bevor es wieder zurück zum Grasen in den Busch ging. Enkikwe und Sapalan suchten sich einen Baum aus, unter dem sie den Schatten genossen, während der Rest der Herde unter einem anderen Baum Schutz vor der Sonne suchte. Als es am Abend zurück zu den Stallungen gehen sollte, war Enkikwe plötzich verschwunden, und die Keeper mussten fast eine Stunde nach ihm suchen! Dann hatten sie ihn gefunden und gingen langsam mit ihm zurück nach Hause.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.01.2019

Samstag, 19. Januar 2019
Die Trockenzeit macht sich so langsam breit – die Vegetation wird wieder braun, und es wird heißer. Karisa führte die Waisenherde am Morgen auf dem Weg zum Kone-Gebiet an, wo sie grasten. Sana Sana und Ndiwa suchten irgendwann Schutz im Schatten der Bäume, weil es immer heißer wurde. Mittags sprangen sie sofort ins kühle Wasser, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Mundusi schuffelte sich den Hintern am Ufer, während Barsilinga Garzi zum Kräftemessen herausforderte. Das lockte auch Galla und Tusuja an, die ihren eigenen Ringkampf starteten, nachdem Galla aufgegeben hatte. Am Nachmittag graste Wanjala zusammen mit Namalok, und die beiden plauderten miteinander, bis Olsekki ihn abholen kam. Es blieb heiß, und so ruhten sich die Waisen unter den Bäumen aus, bis es wieder etwas kühler geworden war.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.01.2019

Donnerstag, 17. Januar 2019
Sana Sana, Malkia und Ndiwa ließen am Morgen die Luzernenheupellets links liegen und gingen lieber frisches Gras fressen. Die drei Kleinen machten sich geradewegs auf in den Busch und kollerten ihren Freunden zu. Die Keeper mussten sie bremsen, damit sie zurück kamen und auf die anderen warteten. Als alle mit ihren Pellets fertig waren, ging es los, und Maramoja gab den Weg vor. Sapalan graste heute wieder zusammen mit Enkikwe, und Roi mit ihrem guten Freund Galla. Die Kleinste von allen, Esampu, tat sich mit den ältesten Mädchen Kamok und Oltaiyoni zusammen, und die drei unterhielten sich ausführlich. Esampu, die schon so jung nach Ithumba kam, weil sie im Waisenhaus sehr vorlaut geworden war, hat inzwischen viel gelernt und ist ein schlaues Kind. Vielleicht wird sie eines Tages zur Leitkuh der Herde werden, wenn die älteren Elefanten einmal ausgewildert sind.