Freitag, 28. Dezember 2018
Am Vormittag kamen die Waisen an einem kleinen Wasserloch vorbei, in dem sie sich schon einmal abkühlten. Dupotto genehmigte sich danach noch ein Staubbad, während Malkia sich den Hals an den Bäumen kratzte. Trotz des vormittäglichen Bads gingen die Waisen am Mittag auch noch einmal ins Wasserloch, weil es so heiß war. Sana Sana passte auf, dass sie allen anderen voraus war, denn vor allem Tusuja versuchte, auf alle zu klettern, die er erwischen konnte. Am Nachmittag wurde westlich des Ithumba-Bergs gegrast, wo Olsekki und Oltaiyoni sich in ein kleines Kräftemessen verwickelten. Auf dem Weg zurück zu den Stallungen überholte Sapalan, der sonst immer als letzter ankam, Dupotto und schaffte es als dritter zur Milchfütterung! Orwa, Narok und Bomani machten sich wieder auf den Weg, nachdem sie die Kleinen an den Stallungen abgeliefert hatten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.12.2018
Donnerstag, 27. Dezember 2018
Als die Waisen am Morgen herauskamen, tauchten Orwa, Narok und Bomani aus südöstlicher Richtung auf und schienen es sehr eilig zu haben. Die Waisen erschraken und rannten zu ihren Keepern, die sie erst einmal wieder beruhigen mussten. Narok führte dann die Waisen hinaus zum Grasen, und Orwa klemmte sich einen Ballen Luzernenheu zwischen Rüssel und Stoßzahn. Kurz nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kam Ex-Waise Challa kurz zum Saufen vorbei. Draußen im Busch tat sich Esampu mit Sana Sana zusammen und Lemoyian mit Kauro. Olsekki rangelte kurz mit Galla, der aber bald aufgab. Nach einer Weile gingen Narok, Bomani, Orwa, Kithaka, Garzi und Barsilinga ihrer eigenen Wege, kamen aber rechtzeitig zum Schlammbad wieder zurück. Es war aber so kühl, dass niemand ins Wasser gehen wollte.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 24.12.2018
Montag, 24. Dezember 2018
Rapa futtert fleißig
Sana Sana kratzt sich den Hals
Olsekki hat ein kleines Wasserloch zum planschen gefunden
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.12.2018
Montag, 24. Dezember 2018
Rapa war am Morgen voller Energie und schwenkte seinen Rüssel, als er aus dem Gehege kam. Malkia, Sana Sana und Ndiwa kamen hinter ihm gelaufen, und er drehte sich mit aufgestellten Ohren um, um zu sehen, ob sich die Mädchen beeindrucken ließen. Sie hielten prompt an und machten ein paar Schritte rückwärts, obwohl sie eigentlich größer sind als Rapa – eigentlich würde man erwarten, dass Rapa ihnen Respekt zollen sollte! Wenn die drei sich gegen ihn zusammenschließen würden, hätte er keine Chance! Draußen im Busch kratzte sich Sana Sana den Hals an einem Felsen, und Malkia kam dazu und wartete geduldig, bis sie auch an der Reihe war. Malkia brachte dann die erste Gruppe zum Mittagsschlammbad, und alle badeten ausgiebig, bevor am oberen Kalovoto weiter gegrast wurde.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.12.2018
Sonntag, 23. Dezember 2018
Malkia, Ndiwa und Sana Sana haben sich jetzt an den Alltag in Ithumba gewöhnt und kommen gut zurecht. Esampu ist ein schlaues Mädchen und wird später sicherlich einmal eine gute Leitkuh werden. Sie ist recht unabhängig und graste eine Weile für sich allein, bevor sie anfing, die ganze Gruppe in Richtung Osten zu führen. Die Keeper überzeugten sie allerdings davon, dass es besser wäre, in Richtung Westen zu gehen, und so machte sie kehrt, und die Herde folgte ihr. Nach der Mittagsfütterung sprang Karisa wie üblich als erster ins Schlammloch, aber Esampu überholte ihn und kam an der Spitze der Waisenherde auf der anderen Seite wieder heraus. Pare sah ein paar Gänse und wollte sie verscheuchen; etwa zehn Minuten lang jagte er ihnen hinterher, aber sie kamen immer wieder zurück und hielten ihn zum Narren, bis er schließlich die Geduld verlor und aufgab.

