Samstag, 15. September 2018
Sana Sana ist sucht unruhig ihre Freunde
Emoli grast fröhlich vor sich hin
Enkesha trainiert ihren Rüssel
Blog über Elefantenwaise Sana Sana
Samstag, 15. September 2018
Sana Sana ist sucht unruhig ihre Freunde
Emoli grast fröhlich vor sich hin
Enkesha trainiert ihren Rüssel
Samstag, 15. September 2018
Sana Sana schien die Milchfütterung heute kaum erwarten zu können. Normalerweise ist sie ein braves Mädchen und macht kaum ein mal Ärger, aber heute überraschte sie alle. Sie schaute zu, wie die erste Gruppe zur Fütterung hinunter ging, und als die Kleinen erst halb fertig waren, kam sie schon hinterher gerannt! Tamiyoi und ein paar andere tummelten sich noch im Schlammloch, und als sie Sana Sana ankommen sahen, kamen sie heraus und fingen an, kreuz und quer durcheinander zu laufen. Ein paar Warzenschweine hatten Pech und fanden sich in dem Getümmel von Elefanten wieder und wurden von Sana Sana weg gescheucht – direkt in die Arme von Enkesha und Maisha! Die beiden verjagten sie ebenfalls, und so rannten sie schließlich in die Besuchermenge hinein, die den Elefanten zuschaute. Sana Sana ging währenddessen direkt zur Schubkarre und bediente sich an der Milch. Sattao stand daneben und schlürfte alles auf, was sie dabei verschüttete. Als sie fertig war, rannte sie in der Gegend herum und wollte zu ihrer Gruppe in den Wald zurück, aber da sie nun einmal da war, musste sie auch noch warten, bis Tamiyois Gruppe fertig war. Als sie dann schließlich wieder im Wald war, suchte sie überall nach ihren älteren Freunden und gab nicht eher Ruhe, bis diese auch wieder von der Fütterung zurück waren.
Freitag, 14. September 2018
Sana Sana geht zum Schlammbad hinunter
Musiara gräbt Wurzeln aus dem Boden aus
Maisha nuckelt an ihrem Rüssel
Freitag, 14. September 2018
Kiasa schien heute schlechte Laune zu haben. Morgens tummeln sich die Waisen immer noch eine Weile an den Stallungen, bevor sie in den Wald aufbrechen, bis alle, die noch schlafen, herausgekommen sind. Heute standen etliche von ihnen an Maxwells Tor herum und bedienten sich bei seinen Luzernenheupellets, während er noch schlief. Als Kiasa dazukam, verteilte sie gleich Kopfnüsse an alle, denen sie begegnete. Als sie sich den höflichen kleinen Musiara vornahm, ließ dieser sich das nicht gefallen und nahm sie an den Holzpfosten des Nashorngeheges in den Schwitzkasten. Sana Sana und Ndiwa rannten hinüber, um sie vor dem aufgebrachten Jungen zu retten. Ein paar Minuten später hatte sie Maktao auf dem Kieker, und diesmal wurde sie von Malkia bestraft, die ihr einen Schlag mit dem Rüssel verpasste und sie weg schickte. Danach ging es hinaus in den Wald. Später lief Kiasa beim Schlammbad Musiara über den Weg und sie beschloss, es ihm heimzuzahlen! Sie ging zu ihm, um ihn zu schubsen, aber Enkesha bremste sie und hielt die beiden auseinander, um einen größeren Streit zu vermeiden.
Sonntag, 9. September 2018
Als am Morgen die Stall- und Gehegetore geöffnet wurden, kamen einige der Waisen heraus geflitzt. Ambo, Tamiyoi, Kuishi, Sagala, Ndiwa, Malima, Sattao, Emoli und Mapia wollten aber nicht so schnell in den Wald, sondern hatten etwas anderes im Sinn: nachzusehen, ob es bei Maxwell vielleicht übriggebliebene Luzernenheupellets abzustauben gab! Sie drängelten sich alle am Tor des Nashorn-Geheges, wo Maxwell die Pellets hingestreut bekommt. Die gierigen kleinen Elefanten können es kaum erwarten, dort vorbei zu gehen, noch bevor Maxwell überhaupt dazu kommt, nach dem Aufwachen seine Pellets zu futtern. Heute war es besonders chaotisch, denn Sagala, Ndiwa und Malkia schubsten die kleineren zur Seite, die noch keine Stoßzähne haben und sich nicht so gut wehren können. Sogar die Warzenschweine, die auch wegen der Pellets gekommen waren, bekamen es mit Malkia und Sagala zu tun. Tagwa und Sana Sana versuchten, den Kleineren etwas Platz zu verschaffen, damit sie auch etwas abbekommen konnten, doch Malkia und Ndiwa drohten, die beiden ebenfalls zu schubsen. So blieb den anderen nichts besseres übrig, als in den Wald aufzubrechen und die Leckerbissen den unersättlichen Großen zu überlassen.