Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.05.2019

Donnerstag, 2. Mai 2019
Sapalan startete sein Tagewerk draußen im Busch mit einer Kratzeinheit an einem Felsen. Naseku und Barsilinga kamen an einer kleinen Pfütze vorbei, und Barsilinga beschloss, ein kleines Schlammbad zu nehmen. Nachdem er fertig war, nutzte auch Naseku die Gelegenheit, im Matsch zu spielen. Das lockte Ukame an, die dazukam und sich an Naseku schuffelte. Rapa tat sich zum Grasen mit Mteto zusammen, bis es schließlich Zeit für das Mittagsschlammbad wurde und Olsekki die erste Gruppe zur Milchfütterung anführte.

Die Waisen im Juli

Maktao und Sattao (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juli 2019

 

Die Keeper sind nach wie vor verwirrt von Kiasas widersprüchlichen Charaktereigenschaften. Wenn es ums Teilen geht, wie bei der Fütterung oder beim Spielen, ist sie ein richtiger Satansbraten. Und sobald es um Larro geht, ist sie die Liebenswürdigkeit in Person. Daß unsere Nursery-Babys mit schon älteren Elefantenwaisen zusammenleben, ist Segen und Fluch zugleich: Segen, weil die Großen sehr geduldige Mentoren sind und Fluch, weil sich die Kleinen die Marotten der Großen abschauen. „Die Waisen im Juli“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.04.2019

Donnerstag, 25. April 2019
Am Morgen war es locker bewölkt, und die Keeper fragten sich, ob es wohl weiter regnen würde! Karisa gab den Weg zu den Weidegründen vor. Barsilinga tobte sich zuerst an einem Baumstumpf aus, bevor er Garzi zum Ringkampf herausforderte. Später berieten sich die beiden mit Kithaka, ob sie heute wieder auf eigene Faust grasen sollten oder bei den anderen bleiben. Sie kamen schließlich zur Herde zurück und begleiteten sie heute. Sapalan legte eine Pause ein, um ein wenig in der feuchten Erde zu baden, und auf dem Weg zum Schlammloch nieselte es noch einmal ein paar Minuten lang. Ukame ging der ersten Gruppe voran und Siangiki der letzten. Am Nachmittag rollten sich Olsekki, Mundusi, Naseku und Kauro auf der Erde herum und grasten weiter, nachdem sie genug davon hatten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.04.2019

Montag, 22. April 2019
Eine achtköpfige wilde Herde war am Morgen zum Saufen an den Stallungen, und als die Waisen zum Luzernenheufrühstück herauskamen, schloss sich Ex-Waise Tomboi, der die Herde begleitete, ihnen an. Vier der wilden Elefanten kamen ebenfalls dazu, darunter ein acht Monate altes Baby. Es ließ sich von den Waisen nichts vormachen und schaffte es, Ndiwa zu verscheuchen, als diese sich ihm näherte. Es wusste, dass seine Mutter nicht weit war, und sich niemand trauen würde, es herumzuschubsen. In den Weidegründen begann Sapalan sein Tagewerk mit einem Staubbad, während Sana Sana sich gleich ans Fressen machte. Beim Mittagsschlammbad färbten sich die Waisen mit Matsch neu ein und gingen dann nach Süden zum Kalovoto, wo sie in Ruhe grasten. Dort können sie sich schön im Schatten der Bäume ausruhen, die entlang des Kalovoto-Flusses, der nur zur Regenzeit fließt, wachsen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 15.04.2019

Montag, 15. April 2019
Melia, Chemi Chemi, Kalama, Tumaren, Kandecha und Olare kamen am Morgen zum Luzernenheufrühstück. Zehn wilde Bullen soffen an der Tränke, und Sapalan versuchte, sich dazwischen zu zwängen, um auch etwas Wasser ab zu bekommen; ein wilder Bulle zeigte allerdings mit dem Rüssel auf ihn, sodass er sich lieber wieder zu seinen Freunden zurückzog. Olares Herde begleitete die Waisen hinaus in den Busch und graste mit ihnen zusammen, bis es Zeit für das Mittagsschlammbad war, wo Ukame die erste Gruppe anführte. Als alle genug vom Baden hatten, tobte Tumaren im Wasser herum, trompetete und machte sich einen Spaß daraus, Sana Sana den Weg nach draußen zu versperren. Die Keeper mussten erst mit ihr schimpfen, sodass Sana Sana schließlich herauskommen konnte.