Freitag, 27. September 2019
Es ist rührend zu sehen, wie die keinen Waisenelefanten füreinander da sind, obwohl sie noch so jung sind. Sie achten zum Beispiel immer darauf, dass irgendjemand Luggard Gesellschaft leistet, und immer einmal ist es jemand anderes, der mit ihm unterwegs ist. Heute Morgen begleitete Enkesha ihn hinaus in den Wald, Sattao schloss sich ihm vor dem Mittagsschlammbad an, und Musiara war den ganzen Nachmittag mit ihm zusammen. Manchmal zieht es Luggard allerdings auch vor, für sich allein zu grasen, etwas abseits der anderen. Maktao und Musiara waren heute beim Schlammbad nach der Mittagsfütterung in Spiellaune. Sie verwickelten sich gegenseitig in kleine Ringkämpfe und Kräftemessen, und das dauerte die gesamte Zeit am Wasserloch an.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.09.2019
Freitag, 20. September 2019
Als Sattao und Mukkoka am Morgen in den Wald aufbrachen, gingen sie der Rest der Herde hinterher, doch plötzlich machte Mukkoka kehrt und lief zurück. Er kam zu der Stelle, an der es um 9 Uhr die Milch gibt – allerdings viel zu früh! Als er merkte, dass noch keine Spur von Milch war, begann er, sich trompetend zu beschweren. Einer der Keeper kam zu ihm und begleitete ihn zurück zu den anderen, die schon fleißig das Grün des Waldes fraßen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.09.2019
Samstag, 14. September 2019
Am Morgen war es ziemlich kühl, als die Waisen aus ihren Ställen kamen. Luggard mag es nicht, wenn es kalt ist, und er war einer der letzten, der herauskam. Zusammen mit Musiara, der auf ihn gewartet hatte, machte er sich in den Wald auf. Kiombo dagegen, war ziemlich schnell auf Betriebstemperatur und rannte zu Sattaos und Larros Stall hinüber, um da zu sein, wenn sie herauskommen würden. Danach begrüßte er Tagwa, die die Herde hinaus in den Busch führte. Luggard und Musiara stießen dann irgendwann zu den anderen hinzu und grasten den Vormittag über zusammen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.09.2019
Mittwoch, 11. September 2019
Larro ist ein kleiner Gierschlund geworden – sie scheint ganz Kiasa nacheifern zu wollen! Bei der Fütterung um 9 Uhr kam sie hinter Tamiyoi, Kiombo, Nabulu und Sattao, und als sie merkte, dass Tagwa und die anderen noch früher bei der Milch waren, begann sie zu trompeten und zu kollern, als ob sie sie zurückrufen wollte. Tagwa, die gerade ihre Flasche geleert hatte, wollte ihr entgegengehen, doch plötzlich schien es Larro ganz eilig zu haben und überholte Tamiyoi und ihre Begleiter. Sie rannte direkt zu Tagwa und machte sich dann über ihre Milch her.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.09.2019
Mittwoch, 4. September 2019
Nabulu und Kiombo sind sich in einigen Punkten sehr ähnlich – sie sind beide recht nervös und unsicher, wenn sie die anderen nicht um sich haben. Auch bei der Milchfütterung trinken sie lieber in Gegenwart eines anderen Waisen, sonst fühlen sie sich nicht so recht wohl. Wenn sie als letzte zur Milchfütterung kommen, nähern sie sich den Keepern nur sehr vorsichtig, statt angerannt zu kommen. Wenn sie dann fertig sind, versuchen sie gar nicht erst, noch mehr Milch zu ergattern, wie Kiasa, Luggard, Mukkoka, Sattao, Maktao und Larro, sondern gehen direkt zurück in den Busch. Luggard dagegen ist immer auf der Suche nach mehr Milch und schleicht sich gern zur Schubkarre, um nach welcher zu suchen. Auch wenn alle Flaschen leer sind – er hebt jede einzelne mit dem Rüssel hoch und nuckelt noch einmal daran, um keinen Tropfen zu verschwenden!

