Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.03.2019

Donnerstag, 14. März 2019
Mukkoka und Dololo sind gute Freunde geworden, und man sieht sie häufig zusammen grasen, auch abseits der anderen Waisen. Vermutlich liegt es daran, dass sie zur gleichen Zeit im Waisenhaus angekommen sind, wenn auch aus ganz unterschiedlichen Orten, und sich zusammen an ihre neue Umgebung gewöhnt haben. Heute waren es Mukkoka und Maktao, die ein Stück entfernt von der Herde grasten. Als Maktao seine Freunde aus den Augen verloren hatte, begann er, laut zu tröten, als ob er nach den anderen und den Keepern rufen wollte. Tagwa und Malima rannten eilig zu ihm hin. Auf dem Weg zum Schlammloch stellte sich dann Musiara seinen Freunden Maktao, Mukkoka, Kiasa und Sattao in den Weg – es schien, als wollte er sie dazu bewegen, in seinem eigenen gemächlichen Tempo hinunter zur Fütterung zu gehen. Kiasa war offenbar genervt davon, und beim Schlammloch schubste sie ihn. Sie wollte gar nicht wieder aufhören, obwohl Musiara doch nur in Ruhe an seinem Grün knabbern wollte. Emoli bekam das mit und machte es sich zur Aufgabe, den kleinen Musiara zu beschützen und Kiasa weg zu schieben. Musiara schien sich gar nicht weiter darum zu kümmern und genoss weiter die Zeit beim Schlammbad.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.03.2019

Dienstag, 12. März 2019
Sattao ist ein gutmütiger und tapferer kleiner Bulle, aber er sucht auch häufig die Nähe der älteren Mädchen der Herde. Er war bisher immer an Tagwas Seite zu finden, aber in letzter Zeit scheint sie sich nicht mehr viel mit ihm zu beschäftigen, und er ist nun am liebsten bei Tamiyoi. Er kann manchmal auch sehr eifersüchtig werden; als sich heute Mukkoka Tamiyoi näherte, wurde er von Sattao weg geschubst, der sichergehen wollte, dass ihm niemand Tamiyoi stiehlt.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.03.2019

Donnerstag, 7. März 2019
Dololo hatte – wie die meisten seiner Freunde im Waisenhaus – keinen einfachen Start ins Leben, als er im trocknenden Matsch steckenblieb und so von seiner Mutter und seiner Herde getrennt wurde. Er hatte aber das Glück, rechtzeitig gerettet zu werden, und blüht nun bei seiner neuen Familie aus Menschen und Elefanten in Nairobi wieder auf. Er hat an Gewicht zugelegt und wird auch selbstsicherer. Er vertraut jetzt den Keepern und begrüßt sie immer mit tiefem Kollern, ob beim Mittagsschlammbad, an den Stallungen oder draußen im Wald. Heute traute er sich sogar, einen Zweig von Sattao zu stibitzen und schaffte es, ihn in dem anschließenden kleinen Tauziehen auch zu behaupten.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.03.2019

Samstag, 2. März 2019
Sattao war am Morgen zu Scherzen aufgelegt, und er rannte von seinem Stall aus direkt zu Maxwell, der an seinem Tor stand. Sattao berüsselte das Nashorn am Ohr, sodass Max aufschreckte und zurück sprang. Maktao wollte auch mitmachen, und als Maxwell zum Tor zurückkam, griff auch er nach einem seiner Ohren. Sattao fand das alles sehr lustig und trompetete los, was Maxwell endgültig auf die Palme brachte. Er rannte wild herum und verscheuchte die beiden frechen Elefanten.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 28.02.2019

Donnerstag, 28. Februar 2019
Sattao und Musiara sind beste Freunde, und obwohl ihre Gehege weit voneinander entfernt sind, begrüßen sie sich immer am Morgen. Heute Morgen wachte Sattao etwas früher auf und ging seinen Kumpel suchen. Er fand ihn allerdings nicht, denn Musiara war auch schon wach und hatte sich Tamiyoi und Emoli angeschlossen, die übriggebliebene Luzernenheupellets suchten. Emoli schien es nicht zu gefallen, dass Sattao auch mitmachen wollte, und begann, mit ihm zu rangeln. Tamiyoi und Musiara ließen sich von den Steithähnen nicht stören und futterten weiter.