Samstag, 4. Januar 2020
Die Waisen waren heute etwas zu früh bei der Mittagsfütterung und mussten ein paar Minuten warten, bis das Fahrzeug mit der Milch ankam. Als Shukuru es kommen sah, rannte sie ihm entgegen, und der Rest der Herde folgte ihr auf dem Fuß. Sie war als erste da und so bekam sie auch als erste ihre Flasche von den Keepern. Als sie fertig war, ging sie zum Wasserloch und bespritzte sich ausgiebig mit Matsch. Ziwa dagegen ging lieber zum Staubhaufen, nachdem er ausgetrunken hatte, und duschte in roter Erde, die er in die Luft blies.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.01.2020
Mittwoch, 1. Januar 2020
Bei der Mittagsfütterung standen die Flaschen für die Waisen bereit, als Lima Lima, Alamaya und Shukuru als erste angerannt kamen. Shukuru bekam ihre Milch von einem Keeper, Lima Lima hob ihre Flasche selbst auf, und nach ein paar Sekunden war sie schon leer! Am Nachmittag tobten die Jungs herum und rauften miteinander. Shukuru und Mwashoti suchten sich lieber ein ruhiges Plätzchen, wo sie schön zusammen grasen konnten.
Die Waisen im März
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: März 2020
Es ist bemerkenswert, das Elefanten doch wie wir so richtige Gewohnheitstiere sind. Diesen Monat haben uns die derzeit 17 Elefantenwaisen in Nairobi oft daran erinnert. Seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie mußten wir erstmals (und bis auf Weiteres) in der Geschichte des Sheldrick-Trusts die morgendliche öffentliche Besuchsstunde absagen. „Die Waisen im März“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.12.2019
Donnerstag, 26. Dezember 2019
Lima Lima hatte wohl gehofft, dass es heute noch einmal Akazienschoten geben würde, aber die Keeper mussten sie enttäuschen. Daraufhin marschierte sie mit ihren Getreuen tief in den Wald hinein, bis sie auf wilde Artgenossen trafen. Sie gingen ein ganzes Stück mit ihnen mit, sodass die Keeper es nicht leicht hatten, ihre Schützlinge nicht zu verlieren. Nur Shukuru, Murera und Mwashoti blieben bei den Keepern, die anderen gingen mit den wilden Elefanten mit. Vielleicht waren sie beleidigt, weil es nicht noch einmal Akazienschoten gab! Die Keeper hatten ihre liebe Mühe, sie unter den Elefanten der wilden Herde zu finden, die gar nicht begeistert über die Nähe der Menschen waren. Am Ende hatten sie es aber geschafft und brachten die Waisen wieder zurück nach Hause, wo ihre Milch auf sie wartete.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.12.2019
Mittwoch, 25. Dezember 2019
Die Waisen konnten sich zum Weihnachtsfeiertag noch einmal über leckere Akazienschoten freuen, während auch die Keeper ihr Festtagsmahl genossen; die ganze Familie feierte Weihnachten! Auf dem Weg hinaus in den Wald versammelte Murera die jungen Bullen Alamaya und Mwashoti, sowie Shukuru um sich herum. Sie hielten sich von Faraja und Ziwa fern, die unentwegt miteinander rangelten und aufeinander herumkletterten. Zongoloni wollte heute auch nichts mit den Raufbolden zu tun haben und blieb lieber den ganzen Tag bei Alamaya.

