Montag, 25. Februar 2019
Auf dem Weg zu den Kenze-Hügeln trafen die Waisen heute wieder auf massenhaft Paviane, die von den Bäumen herunterkamen und die Elefanten erschreckten. Murera wurde mit Mwashoti und Shukuru von den anderen getrennt, die mit Lima Lima die Flucht antraten. Ziwa lief weit in den Wald hinein, wo er ein paar Antilopen aufschreckte und schließlich die Orientierung verlor. Die Keeper hörten ihn von weg weg trompeten und dachten schon, es seien wilde Elefanten! Lima Lima hörte ihn auch und hob den Rüssel, um ihn zu wittern. Schließlich fand sie ihn und brachte ihn zurück zu den anderen, damit alle zusammen zur Milchfütterung und zum Schlammbad aufbrechen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.02.2019
Mittwoch, 20. Februar 2019
Es war ein bewölkter Tag und recht frisch – es sieht so aus als würde die Regenzeit bald anfangen. In den Umani-Hügeln war es kühl und nebelig. Ein paar der Jungs gingen ein Stück bergauf, aber Murera und Sonje blieben mit Mwashoti unten. Auch Shukuru machte ihr eigenes Ding; Sonje versuchte, in ihrer Nähe zu bleiben, aber Shukuru graste sich zielstrebig zum Wasserloch voran. Alamaya und Ziwa schlossen sich ihr bald an, und sie wälzten sich im Schlamm. Als es am Abend bald Zeit war, nach Hause zurückzukehren, fing es an, ein wenig zu nieseln. Lima Lima und Zongoloni sammelten die Waisen zusammen, damit sie rechtzeitig zu Hause sein konnten, bevor der Regen stärker werden würde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.02.2019
Samstag, 16. Februar 2019
Es war ein sehr heißer Tag, und alle Waisen suchten nach Möglichkeiten, sich abzukühlen; sogar für die Keeper war es kaum erträglich. Shukuru und Mwashoti rollten sich lange im kühlenden Schlamm herum. Shukuru ging später noch einmal zum Schlammloch, dieses Mal zusammen mit Alamaya. Die Keeper hatten gar nicht mitbekommen, dass sie sich verdrückt hatten, und begannen, nach ihnen zu suchen. Lima Lima hatte aber natürlich aufgepasst und zeigte ihnen, wo Alamaya und Shukuru ihr kühlendes Bad genossen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.02.2019
Freitag, 15. Februar 2019
Mwashoti und Alamaya waren am Morgen verspielter als sonst; sie rangelten miteinander, tummelten sich auf dem Boden und kletterten aufeinander herum. Nach der Mittagsfütterung ging Shukuru zum Schlammloch, um sich abzukühlen. Die Albinos Jasiri und Faraja folgten ihr, und wie üblich hielt sich Shukuru nicht lange beim Baden auf, damit die Jungs nicht zu ruppig wurden. Murera und Sonje, zu denen sie mehr Vertrauen hat und die sie vor den frechen Bullen beschützen, begleiteten sie. Shukuru geht es schon deutlich besser, seit sie in Umani Springs ist.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.02.2019
Montag, 11. Februar 2019
Am Wasserloch war heute einiges los, als die Waisen ankamen, denn es wollten sich auch wilde Elefanten und Büffel abkühlen. Irgendwann mussten die Wildtiere Schlange stehen, und als die Waisen nach ihrer Milchfütterung zum Baden kamen, erschreckte sich Shukuru, als sie einen Büffel im Wasser stehen sah, der ihr zuschaute. Sie ging lieber zum Staubbad. Lima Lima hatte das mitbekommen, und zusammen mit Ziwa und zwei anderen Jungs verscheuchten sie die Tiere aus dem Wasser, sodass sie sich in Ruhe wälzen konnten. Vor allem Jasiri und Faraja müssen sich oft genug abkühlen, denn sie sind bei der starken Sonne sehr empfindlich mit ihrer hellen Haut.

