Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.01.2019

Mittwoch, 2. Januar 2019
Murera und Sonje waren gut gelaunt, als es am Morgen zum Grasen in Richtung Umani-Hügel ging. Alamaya drehte sich zu Shukuru um, als ob er sie herumschubsen wollte, aber Lima Lima und Sonje hatten aufgepasst und stellten sich ihm in den Weg. Beim Grasen trafen sie auf eine wilde Elefantenherde, die zuerst auch freundlich war. Faraja und Jasiri übertrieben es allerdings wieder einmal und schubsten einen der großen Bullen, und danach auch noch eines der jüngeren Kälber. Dsa gefiel den wilden Elefanten natürlich gar nicht, und sie drängten die Jungs weg, auch Ziwa, Ngasha und Alamaya. Sie kamen schließlich zu Murera und den Keepern, die aus einiger Entfernung zuschauten, zurückgerannt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.01.2019

Dienstag, 1. Januar 2019
Sonje und Shukuru übernahmen am frühen Morgen das Kommando über die Waisenherde, aber Ngasha und Ziwa wollten nicht so recht mitkommen und gingen in eine andere Richtung. Sonje, gefolgt von Shukuru, Murera und Mwashoti ließen sich nicht von ihrem Weg abbringen, und später rief Murera laut kollernd die anderen herbei. Alamaya und Lima Lima kamen, um zu sehen, was los war. Als die Waisen dann ihre Mittagsmilch am Wasserloch getrunken hatten, verscheuchten Ziwa und Ngasha die Buschböcke und bewachten dann das Wasserloch, damit sie nicht zurückkamen.

Die Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2018

 

Am 4. Dezember sind Sana Sana, Malkia und Ndiwa wie schon viele andere vor ihnen in die Auswilderungsstation nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umgezogen. Die Station wurde 2004 eröffnet und von ihr aus haben seither mehr als 90 Elefantenwaisen ihre Reise zurück in die Wildnis gestartet. Es ist wichtig, zu verstehen, daß dieser Vorgang der Auswilderung wirklich eine Reise über mehrere Jahre ist, und es manchmal acht bis zehn Jahre dauert, bis sich die Waisen völlig selbstsicher und eigenständig in der Wildnis bewegen. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen