Samstag, 14. November 2020
Die Waisen sahen heute alle frisch und munter aus, als sie ihre Gehege verließen. Sapalan nahm sich ein Büschel Luzernenheu mit zu einem Felsen und kratzte sich, während er futterte. Mapia benutzte einfach den Mauervorsprung vor den Gehegen, um sich den Hintern daran zu schuffeln. Kauro und Kuishi kratzten sich den Hals an einem Felsen, während der Rest der Herde schon einmal aufbrach. Draußen im Busch wurde weiter gespielt; Tusuja und Wanjala verwickelten sich in einen Ringkampf, und Kamok rollte sich auf dem Boden herum. Auch Enkikwe spielte auf dem Boden, nachdem er kurz mit Namalok geplaudert hatte, und Kauro lockerte den Boden mit den Stoßzähnen auf. Wanjala, Siangiki und Karisa schlossen sich ihm an und freuten sich über den schönen Sandkasten, den Kauro dort angelegt hatte. Dann umrüsselte Karisa noch Mteto eine Weile, bevor es zur Mittagsfütterung ging.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.11.2020
Montag, 9. November 2020
Karisa verließ am Morgen das Gehege mit einem Zweig im Mund, auf dem er weiter herumkaute, während er auf das Luzernenheu wartete. Ambo ging direkt zur Tränke, wo sich ihm Siangiki und Naseku anschlossen. Nachdem sie Wasser gesoffen hatte, nahm Siangiki Ambo mit zum Luzernenheu, denn sie wusste: wenn sie ihn an der Tränke zurücklassen würde, hätte er sich sofort allein auf den Weg hinaus in den Busch gemacht! Nachdem das Luzernenheufrühstück beendet war, gab Karisa das Zeichen zum Aufbruch; er musste sich allerdings erst noch an der Wand der Tränke kratzen, bever es wirklich losgehen konnte.
Die Waisen im Januar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2021
Die Elefantenbabys in unserer Obhut zeigen täglich, wie sehr sie in der Lage sind, Liebe zu empfinden und zurückzugeben – sogar in diesem jungen und prägenden Alter! Obwohl sie aus verschiedenen Gegenden und Elefantenfamilien stammen, bilden sie enge Bindungen zu den anderen Waisen. Elefanten sind sehr gesellige Säugetiere und haben innerhalb ihrer Familien ausgeprägte Sozialstrukturen und Wertevorstellungen. Das scheint genetisch veranlagt, denn schon die Allerkleinsten haben diese Charaktereigenschaften. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.10.2020
Dienstag, 27. Oktober 2020
Nach dem Mittagsschlammbad unternahmen Sana Sana, Ambo, Maramoja, Musiara und Dololo einen kleinen Spaziergang südlich des Schlammlochs. Plötzlich rannten zwei Warzenschweine an ihnen vorbei, was ihnen so einen Schrecken einjagte, dass sie kehrt machten und schnell zurück zu den Keepern rannten. Dabei stolperte allerdings Ambo und fiel hin, sodass Sana Sana und Maramoja umdrehten, um ihm wieder auf die Beine zu helfen. Anschließend munterten sie ihn kollernd auf und bemitleideten ihn noch ein wenig. Am Nachmittag nahm dann Siangiki den kleinen Ambo unter ihre Fittiche und sorgte dafür, dass es ihm an nichts fehlte.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.10.2020
Donnerstag, 22. Oktober 2020
Draußen im Busch legte sich Ambo, der normalerweise ein zurückhaltender kleiner Bulle ist, mit Mapia an. Dieser war an ihm vorbei gegangen und ihm dabei wohl etwas zu sehr auf die Pelle gerückt! Mapia schien eher amüsiert zu sein, was der kleine Ambo da von ihm wollte, aber bevor die beiden richtig aneinander gerieten, kamen Siangiki und Kamok dazu und nahmen Ambo mit. Auch Olsekki stellte sich dann noch dazu und munterte Ambo auf.

