Dienstag, 27. November 2018
Siangiki führt die Waisen an
Olsekki planscht im Wasser
Die Waisen kommen aus dem Wasserloch
Blog über Elefantenwaise Siangiki
Dienstag, 27. November 2018
Siangiki führt die Waisen an
Olsekki planscht im Wasser
Die Waisen kommen aus dem Wasserloch
Dienstag, 27. November 2018
Am Morgen war es wieder kalt, und die Waisen kamen nur langsam aus den Gehegen. Draußen im Busch grasten Olsekki und Siangiki wie üblich zusammen – die beiden sind und bleiben beste Freunde. Siangiki gab dann auch den Weg zum Mittagsschlammbad vor. Es war inzwischen wärmer geworden, und so kühlten sie sich auf dem Weg dorthin noch ein wenig in den Pfützen, die vom Regen geblieben waren, ab. Nach der Fütterung gingen sie noch einmal baden und schwammen in einer Reihe quer durch das Wasserloch, angeführt von Esampu. Am Nachmittag grasten sie weiter und waren von so viel frischem Grün umgeben, dass sie gar nicht wussten, wo sie anfangen sollten zu fressen. Namalok bewarf sich ein wenig mit Staub. Lemoyian schlich sich davon und schloss sich Kithaka und seinen Freunden an, die gerne auf eigene Faust losziehen. Sie kamen aber am Abend mit zurück zu den Stallungen, um im Gehege zu schlafen.
Freitag, 23. November 2018
Enkikwe, Turkwel, Sapalan und Lemoyian bekamen am Morgen wieder ihr Luzernenheu während ihrer üblichen Behandlung, während die anderen hinaus gingen, wo Mutaras Gruppe schon auf sie wartete. Turkwel freute sich sehr, Mutara, Sities, Kainuk, Kanjoro, Suguta und Kasigau zu sehen, und sie teilten sich das Luzernenheu mit den Waisen, bevor sie alle zusammen hinaus in den Busch gingen. Dort konzentrierten sich alle aufs Futtern; Kamok streckte sich, um leckere Blätter zu erwischen, Galla bewarf sich während dem Grasen mit etwas Staub, Mundusi und Sapalan grasten zusammen, und auch Frechdachs Kithaka fraß fleißig. Zur Schlammbadzeit war es kühl, und niemand wollte ins Wasser. Nach ihrer Milch gingen die Waisen sofort wieder hinaus in den Busch. Olsekki und Siangiki waren wie immer unzertrennlich und grasten zusammen. Auch Barsilinga, der sich offenbar bei Mutaras Gruppe wohlfühlt, war sehr aktiv. Turkwel ging später mit Mutara und ihren Kollegen davon. Dies ist die Gruppe, mit der sie früher immer unterwegs gewesen war – vielleicht waren sie gekommen, um zu sehen, ob sie sich ihnen wieder anschließen kann, nachdem sie ihre Operation am Schwanz überstanden hat. Die Keeper bemühten sich, sie wieder zur Waisenherde zurück zu lotsen, aber sie blieb hartnäckig ließ sich nicht davon abbringen, mit Mutara mitzugehen.
Montag, 19. November 2018
Die Waisen trafen am Morgen auf die Ex-Waisen aus Mutaras, Olares und Naroks Gruppen. Kithaka und Bomani plauderten mit einem freundlichen wilden Bullen an der Tränke, und auch Kilaguni schloss sich der Unterhaltung an. Naisula tätschelte und beschnüffelte bei der Luzernenheufütterung Kanjoro, und Galla tat das gleiche bei Namalok. Karisa rangelte ein wenig mit Mundusi, und auch Ex-Waise Zurura tauchte auf, bevor es zu den Weidegründen ging. Enkikwe graste zusammen mit Kamok, und auch die anderen suchten fleißig nach Grün. Nach ihrer Mittagsmilch sprangen die Waisen ins Schlammloch, wobei Naseku und Tusuja die verspieltesten Elefanten waren; sie rangelten und kletterten im Wasser aufeinander herum. Karisa kratzte sich an einem Baumstumpf, als die anderen schon wieder zum Grasen zurückgingen. Galla und Namalok verbrachten den größten Teil des Nachmittags mit Ringkämpfen, und Siangiki und Rapa staubten sich ausführlich ein.
Sonntag, 18. November 2018
Am Abend blieben Siangiki, Olsekki und Pare im Busch zurück, als es nach Hause ging, weil Olsekki, der sich gern irgendwo versteckt und erst im letzten Moment wieder herauskommt, die anderen beiden überredete mitzumachen. Sie kamen schließlich nach Hause, als der Rest der Herde schon in den Gehegen war, und bekamen ihre Milchflaschen mit ein wenig Verspätung.