Samstag, 20. Oktober 2018
Galla und Siangiki
Loijuk, Nusu und Olare
Nasalot
Blog über Elefantenwaise Siangiki
Samstag, 20. Oktober 2018
Galla und Siangiki
Loijuk, Nusu und Olare
Nasalot
Samstag, 20. Oktober 2018
Bis die Regenzeit richtig angefangen und die Vegetation wieder ergrünt ist, müssen die Waisen zusehen, dass sie tagsüber genug Futter finden, um nicht zu hungrig nach Hause zu kommen. Siangiki graste heute zusammen mit Galla, und Karisa mit Tusuja. Zwei wilde Bullen begleiteten die Waisen eine Weile; sie waren aber ein wenig unentspannt, als Galla und Tusuja ihnen Hallo sagen wollten. Sie drohten ihnen, und Galla und Tusuja zogen sich lieber respektvoll zurück. Als die großen Bullen wieder davon gingen, schauten sie ihnen mit erhobenen Rüsseln hinterher und hofften wohl, sie ein anderes Mal bei besserer Laune wiederzusehen. Kurz darauf tauchten Nasalot mit Baby Nusu, Loijuk und Olare auf. Olare, die bis vor kurzem ihre eigene kleine Gruppe angeführt hatte, hat sich offenbar einen neuen Job als Kindermädchen von Nusu zugelegt. Zum Schlammbad kam auch der wilde Bulle, der „Dad“ genannt wird und wohl der Vater einiger Babys von Ex-Waisen ist, zusammen mit 28 Kollegen zu Besuch. Am Nachmittag ruhten sich Rapa und Galla eine Weile unter einem Baum aus und starteten dann einen kleinen Ringkampf. Nasalots kleine Gruppe ging noch einmal mit 20 wilden Elefanten an den Stallungen vorbei, um dort Wasser zu saufen.
Montag, 15. Oktober 2018
Am Morgen ging es hoch her an den Stallungen: über 70 Elefanten waren zu Besuch, darunter etliche Ex-Waisen. Galana, Kinna, Yatta, Sunyei und Lualeni mit ihren Babys waren dabei. Lulu stand heute unter der Aufsicht von Sidai, Murka und Naserian. Sie blieben nur kurz und gingen dann wieder in den Busch zurück. Enkikwe und Turkwel schlossen sich den Waisen an, nachdem sie an ihren Wunden behandelt worden waren. Draußen im Park grasten alle fleißig, und auch Enkikwe mit seinen Verletzungen kam hinterher. Garzi war heute als einziger aus Laragais Ausreißergruppe den ganzen Tag dabei. Maramoja führte dann den Weg zur Milchfütterung am Schlammloch an. Nach ihrer Milch gingen die Waisen direkt zur Tränke und plauderten mit den wilden Bullen dort, bevor es wieder hinaus in den Busch ging. Olsekki und Siangiki setzten sich von den anderen ab und grasten zusammen. Als es am Abend zurück nach Hause ging, blieben sie zurück. Später tauchten sie aber wieder auf und folgten ihren Freunden; dabei trompeteten sie, als ob sie sich beschweren wollten, dass sie vergessen worden waren!
Sonntag, 30. September 2018
Yatta und ihre Herde, die extra wegen Lualenis Baby gekommen war, traf sie heute endlich und konnte ihr gratulieren. Am Morgen kamen Yattas und Galanas Gruppen zu den Stallungen und futterten mit den Waisen zusammen Luzernenheu. Siku gesellte sich beim Futtern zu Esampu, aber sie hatte nicht damit gerechnet, dass Esampu sie zu Boden schubste! Sie flüchtete sich zu Kamok, die aber auch nicht besonders freundlich zu ihr war, sondern sie weiter herumschubste. Schließlich landete sie bei Siangiki, die sie freundlich in Empfang nahm und sie von ihren Pellets futtern ließ. Kurz nachdem Yatta und Galana mit ihren Herden wieder aufgebrochen waren, gingen die Waisen zur Kanziku-Gegend, um zu grasen. Enkikwe genehmigte sich ein freundliches Kräftemessen mit Mundusi, während Pare mit Karisa graste. Beim Mittagsschlammbad tauchten nur zehn wilde Bullen auf und badeten mit den Waisen. Naseku und Wanjala hatten eine kleine Rangelei im Wasser, bis einer der Bullen sie erschreckte und aus dem Wasserloch scheuchte. Gegen 17 Uhr am Nachmittag kamen Mutara, Sities, Kanjoro, Makireti, Kasigau und Kilabasi zu den Stallungen zurück; sie waren zuvor durch den Zaun hindurch in die bewohnte Gegend am Kanziku gelaufen!
Dienstag, 25. September 2018
Die 15 wilden Bullen, die sich am Morgen zum Saufen eingefunden hatten, bekamen bald Gesellschaft von den Ex-Waisen Rapsu, Buchuma, Kenze, Kandecha, Chemi Chemi, Kalama, Melia, Tumaren, Zurura und Meibai. Die Waisen machten sich über die Luzernenheupellets her, und ihre älteren Freunde begrüßten sie trompetend und rüsselschüttelnd und schlossen sich ihnen an. Kandecha schien schlechte Laune zu haben, und er machte den Waisen das Leben schwer, indem er sie herumschubste und sämtliche Pellets für sich haben wollte. Schließlich wurde es den Keepern zu bunt, und sie schimpften mit Kandecha, damit er mit dem Unsinn aufhörte. Turkwel begann ihr Tagewerk mit einem Staubbad und lockte damit Esampu und Mteto an. Sie hielten kurz inne, um zuzuschauen, wie Mundusi einen Ringkampf gegen den großen Rapsu verlor. Die Ex-Waisen begleiteten die Kleinen dann bis zum Schlammloch und verabschiedeten sich dort. Auch die Rebellengruppe – Laragai, Kithaka, Garzi, Lemoyian und Barsilinga – gingen mit und tauchten erst abends um 17 Uhr wieder an den Stallungen auf. Die Waisen grasten den Nachmittag über am oberen Kalovoto, wo Wanjala sich mit Kamok zusammentat. Rapa, Oltaiyoni, Siangiki und Olsekki legten eine Pause ein und ruhten sich unter einem Baum aus. Galana, Gawa, Sunyei, Siku, Lualeni, Chyulu, Lenana und Ololoo kamen am Abend, um an der Tränke ihren Durst zu löschen, und machten sich bald wieder auf den Weg.