Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.11.2017

Sonntag, 5. November 2017
Die Ex-Waisen aus Mutaras Gruppe kamen am Morgen zu Besuch. Als die Waisen ihre Milch getrunken und Luzernenheupellets gefuttert hatten, ließen sie ihre älteren Artgenossen an den Stallungen zurück und gingen grasen. Karisa und Tusuja schienen den kühlen Morgen zu genießen. Shukuru war sehr aktiv und lief hier und da herum. Als sie an eine kleine Pfütze kamen, spielten sie im Wasser. Enkikwe spritzte das Wasser auf seinen Rücken, und es kam bis zu seinem Kumpel Boromoko, der hinter ihm stand. Ukame und Sirimon entspannten sich unter einem Baum, und Sokotei streckte ab und zu den Rüssel nach den grünen Blättern an dem Baum aus. Beim Schlammbad war es nicht besonders warm, aber trotzdem gingen die Waisen baden und schwammen im Wasserloch herum. Selbst Shukuru und Dupotto machten eifrig mit. Ukame versuchte, an der falschen Stelle herauszuklettern, aber hatte einige Schwierigkeiten damit. Zurück im Busch konnte man Olsekki und Enkikwe rangeln sehen; Enkikwe sah dabei sehr lustig aus und sprang auf und ab wie eine Ziege. Die Waisen grasten zufrieden und spielten dann noch einmal in einem kleinen Matschloch. Shukuru rollte sich einige Male darin herum, und Laragai führte schließlich den Weg zurück zu den Stallungen an.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.10.2017

Dienstag, 31. Oktober 2017
Beim Mittagsschlammbad hatten Naseku, Siangiki, Lemoyian und Sirimon viel Spaß beim Herumwälzen. Naseku kam, nachdem sie genug hatte, mit Schwung aus dem Wasser gerannt, wobei sie trompetete und den Rüssel schwenkte. Dann verschwand sie im Gebüsch. Naseku ist eine echte Milchliebhaberin und ist immer ganz vorne mit dabei, wenn es zur Milchfütterung geht. Sie ist auch die schnellste der Gruppe und legt sich nie mit jemandem an.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.10.2017

Montag, 23. Oktober 2017
Nasalot verbrachte mit Baby Nusu und dem wilden Waisen die Nacht vor den Gehegen und futterte am Morgen mit den Waisen Luzernenheu. Kamok, die meistens ihr eigenes Ding macht, knabberte noch an einem Zweig, bevor sie zum Heu ging. Olsekki wollte sich der freundlichen Dupotto in den Weg stellen, aber die Keeper schimpften mit ihm; er machte sich davon und beschwerte sich kopfschüttelnd, dass die Keeper ihm nicht seinen Spaß lassen wollten. Bald kam Mutaras Herde dazu, und Kanjoro fragte bei Sirimon an, ob er etwas von dessen Luzernenheu haben dürfte – er durfte. Das Luzernenheufrühstück kam zu einem abrupten Ende, als fast 60 wilde Elefanten auftauchten, die zur Tränke gingen und sich beim Heu breit machten. Die Waisen brachen daraufhin lieber zu den Weidegründen auf, als sich von ihren älteren Artgenossen herumschubsen zu lassen. Die wilden Elefanten hatten auch zwei Babys dabei, die kaum eine Woche alt waren.