Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.06.2018

Samstag, 9. Juni 2018
Der Wald war am Morgen voller wilder Elefanten und Büffel. Mwashoti traute sich gar nicht hinaus, als er merkte, wie viele draußen herumliefen, sondern drehte sich zu Sonje und Murera um. Murera schob ihn ermutigend vorwärts, aber als sie sich den Bullen näherte und sah, wie groß sie waren und wie lange Stoßzähne sie hatten, machte sie lieber wieder kehrt und überließ sie Sonje. Mwashoti, der auch ein beschädigtes Bein hat, nahm sie mit, damit sie sich mit nicht zu aufdringlichen Bullen herumschlagen mussten. Da es recht kühl war, wollte keines der Waisenbabys im Wasserloch schwimmen. Es wollte noch nicht einmal jemand mit dem Rüssel die Temperatur testen. Stattdessen gingen sie ausführlich staubbaden und rollten sich immer wieder herum, sodass die Keeper lachen mussten über ihre ausgelassenen Spiele.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.06.2018

Mittwoch, 6. Juni 2018
Sonje spielte am Morgen ausführlich mit ihren wilden Freunden, darunter auch ein paar Bullen. Als die Waisen zum Schlammbad gingen und ihre wilden Artgenossen verschwanden, bemerkten die Keeper, dass Sonje etwas mehr humpelte als üblich. Einer der Bullen war wohl auf sie geklettert, sodass sie ausgerutscht war und sich ihr beschädigtes Bein verstaucht hatte. Einer der Keeper rannte zurück zu den Stallungen, um etwas Kühlungsspray zu holen, damit sie den Schmerz nicht so spürte. Quanza war gar nicht glücklich über die wilden Elefanten, und die Keeper passten gut auf die Babys auf, als es auf den Heimweg ging – vor allem auf Murera. Sonje ging etwas langsamer, in dem Tempo, das sonst Murera hat, und kam zusammen mit ihr nach Hause.