Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.10.2019

Freitag, 11. Oktober 2019
Faraja beschloss am Morgen, seiner eigenen Wege zu gehen und nach seinen wilden Artgenossen zu suchen. Die Keeper ließen ihn ziehen, denn sie wissen, dass er sich inzwischen gut macht in der Wildnis. Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, warteten sie eine halbe Stunde, um zu sehen, ob Faraja auftauchen würde. Als er aber nicht erschien, bekam Mwashoti seine Milchflasche, der sich sehr über die Extra-Portion freute. Lima Lima versuchte, ihm die Flasche streitig zu machen, und die Keeper hatten alle Hände voll zu tun, sie davon abzuhalten. Als es dann am Abend nach Hause zurück ging, schauten sich die Keeper wieder nach Faraja um, aber von ihm war keine Spur. Murera und Sonje gingen als letzte in die Gehege, bevor die Keeper alles für die Nacht vorbereiteten. Später in der Nacht konnte man die Elefanten draußen im Wald hören, und als die Keeper herauskamen, sahen sie, dass Faraja von seinen wilden Freunden zurück zur Auswilderungsstation gebracht wurde.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.10.2019

Samstag, 5. Oktober 2019
Sonje schien heute gute Laune zu haben; sie stromerte im Wald herum, futterte fleißig und schnüffelte hier und da. Es sah fast so aus, als ob sie irgendetwas suchen würde, und bald verschwand sie im Gebüsch. Die Keeper wollten schon anfangen, nach ihr zu suchen, als sie plötzlich mit zwei jungen wilden Bullen, die sie noch nie zuvor gesehen hatten, wieder auftauchte. Sonje ist immer sehr wählerisch, was die wilden Bullen betrifft, die sie begleiten dürfen; sie scheint eine besondere Schwäche für Osama zu haben, der aber schon eine ganze Weile nicht gesichtet worden ist. Es ist schön zu sehen, dass sie auch mit anderen Bullen gut auskommt. Nach einer Weile schloss sich ihr sogar Murera an, und die vier waren eine zeitlang zusammen unterwegs, bevor Sonje und Murera wieder zu den Waisen und den Keepern zurück kamen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.10.2019

Mittwoch, 2. Oktober 2019
Als die Waisen vom Wasserloch zurück in Richtung der Chyulu-Berge gingen, trafen sie auf eine wilde Herde mit ganz kleinen Kälbern. Die Babys taten sich schwer, bergauf zu klettern, und kamen nur langsam voran. Sonje ging zu einem von ihnen und wollte ihm wohl helfen, aber dem kleinen Kalb kamen die Waisen wohl spanisch vor, und es versteckte sich lieber bei seiner Mutter.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.09.2019

Sonntag, 29. September 2019
Murera und Sonje begrüßten heute einige wilde Elefanten, darunter auch etliche neue Gesichter. Als die Bullen so aussahen, als ob sie Murera herumschubsen wollten, hielt sie sich lieber fern von ihnen. Als sie dann wieder weg waren, wolle Murera ihre besten Freunde Shukuru, Mwashoti und Sonje zusammensammeln. Sonje war allerdings ein Stück mit den Bullen mitgegangen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.09.2019

Freitag, 27. September 2019
Als die Waisen am Abend zu den Stallungen zurückkamen, hatten sich im Wald hinter Mureras und Sonjes Gehege vier große wilde Bullen breit gemacht, die dort futterten. Als die Keeper in die nahegelegenen Dienstgebäude zu ihrem Abendessen gehen wollten, standen die vier an der Tränke vor dem Eingangstor und schienen sehr durstig zu sein! Vielleicht warteten sie auch darauf, dass Sonje herauskommen und ihnen Hallo sagen würde, und tatsächlich zeigte sie auch Interesse – vielleicht dachte sie, dass ihr Verehrer Osama dabei ist! Er war nicht unter ihnen, aber auch die anderen waren durchaus stattliche Bullen. Nach einer Weile gaben sie sich aber damit zufrieden, dass weder Sonje noch Murera zu ihnen stoßen würden und machten sich wieder in den Wald auf.