Donnerstag, 22. August 2019
Jasiri und Quanza wollten heute nicht Sonje folgen, sondern lieber auf eigene Faust losziehen. Murera versuchte, sie zu überzeugen, mit Sonje und den anderen mitzugehen, aber sie wollten davon nichts wissen. Mwashoti und Shukuru dagegen fühlten sich wohl in Gesellschaft von Sonje und den anderen und ließen sich nicht beirren. Im Wald liefen dann ein paar Schliefer an Quanza vorbei und berührten sie am Fuß; sie erschrak sich so sehr, dass sie laut trompetend in den Wald rannte. Jasiri war inzwischen auf eine Ameisenstraße getreten, und die Wanderameisen krabbelten ihm am Bein hoch und bissen. Auch er rannte trötend und kollernd davon, und die Keeper mussten ihm hinterher rennen und ihn von den lästigen Ameisen befreien.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.08.2019
Dienstag, 20. August 2019
Draußen im Busch versuchten heute Ziwa und Zongoloni, den kleinen Alamaya zu ärgern. Das rief Sonje auf den Plan, die aufgeregt hinüber rannte, kollerte und trompetete und die beiden harsch aus dem Weg schubste. Sie ließ nicht locker, bis sie Ziwa weit weg von Alamaya geschoben hatte. Shukuru und Murera schauten sich das ganze aus sicherer Entfernung an.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.08.2019
Freitag, 16. August 2019
Murera und Sonje trafen im Wald auf einige wilde Bullen, und einer war sehr an Sonje interessiert. Sie begrüßte ihn freundlich, aber Murera wollte nichts davon wissen und hielt sich zurück. Sonje dagegen schien ihn zu mögen und blieb den ganzen Tag bei ihm; sie verpasste so gar ihre mittägliche Milchflasche! Erst gegen Abend, als es Zeit für den Heimweg wurde, kam sie wieder zur Waisenherde zurück.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.08.2019
Mittwoch, 14. August 2019
Die Waisen waren heute nicht allzu sehr in Spiellaune, sondern fraßen nur ruhig ihre Luzernenheupellets. Shukuru futterte abseits der anderen, wie üblich, aber heute störte sie niemand dabei. Ngasha und Ziwa machten sich schon einmal auf den Weg, während Mwashoti und Murera noch die restlichen Pellets aufsammelten. Bei der Mittagsfütterung waren die älteren Jungs aber dann ganz vorne mit dabei, und die Mädchen kamen mit Alamaya und Mwashoti langsam hinterher. Sonje und Murera passen immer gut auf Mwashoti auf, damit er in Ruhe seine Milch trinken kann und die älteren Jungs ihn nicht ärgern können.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.08.2019
Dienstag, 13. August 2019
Als die Waisen heute in den Wald aufbrachen, machten die Jungs wieder ihr eigenes Ding. Ziwa hat keine Lust, den Leitkühen Sonje und Murera zu folgen und machte sich auf in die Hügel, und Ngasha und Faraja kamen mit. Ngasha und Ziwa scheinen beste Freunde geworden zu sein und sind mit Vorliebe zusammen unterwegs. Die beiden kamen auch nicht zum Mittagsschlammbad, sondern blieben in den Hügeln und grasten weiter. Murera und der Rest der Herde ließen sich dagegen ihre Milch schmecken und wälzten sich ausgiebig im Matsch, bevor sie wieder grasen gingen.

