Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.01.2019

Samstag, 5. Januar 2019
Am Abend konnte man wilde Elefanten laut an den Quellen trompeten hören. Es war offenbar eine große Herde, und die Bullen rangelten lautstark um die Kühe. Die Waisen schienen sehr beunruhigt von all dem Lärm und stießen gegen die Gehegewände und ihre Tore. Die wilde Herde kam dann sogar noch zum Wasserloch an der Auswilderungsstation, und einer der Bullen schlich einige Stunden lang in der Nähe des Eingangstors herum – als ob er darauf warten würde, dass Sonje oder eines der anderen Mädchen herauskommen würde!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.01.2019

Mittwoch, 2. Januar 2019
Murera und Sonje waren gut gelaunt, als es am Morgen zum Grasen in Richtung Umani-Hügel ging. Alamaya drehte sich zu Shukuru um, als ob er sie herumschubsen wollte, aber Lima Lima und Sonje hatten aufgepasst und stellten sich ihm in den Weg. Beim Grasen trafen sie auf eine wilde Elefantenherde, die zuerst auch freundlich war. Faraja und Jasiri übertrieben es allerdings wieder einmal und schubsten einen der großen Bullen, und danach auch noch eines der jüngeren Kälber. Dsa gefiel den wilden Elefanten natürlich gar nicht, und sie drängten die Jungs weg, auch Ziwa, Ngasha und Alamaya. Sie kamen schließlich zu Murera und den Keepern, die aus einiger Entfernung zuschauten, zurückgerannt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.01.2019

Dienstag, 1. Januar 2019
Sonje und Shukuru übernahmen am frühen Morgen das Kommando über die Waisenherde, aber Ngasha und Ziwa wollten nicht so recht mitkommen und gingen in eine andere Richtung. Sonje, gefolgt von Shukuru, Murera und Mwashoti ließen sich nicht von ihrem Weg abbringen, und später rief Murera laut kollernd die anderen herbei. Alamaya und Lima Lima kamen, um zu sehen, was los war. Als die Waisen dann ihre Mittagsmilch am Wasserloch getrunken hatten, verscheuchten Ziwa und Ngasha die Buschböcke und bewachten dann das Wasserloch, damit sie nicht zurückkamen.