Samstag, 1. September 2018
Nachdem sie die Luzernenheupellets aufgefressen hatten, jagten die Waisen verspielt an den Stallungen herum. Shukuru wollte sich Lima Lima und Zongoloni anschließen, die zum Spaß miteinander rangelten, aber Sonje war besorgt um sie und hielt sie zurück. Das verstand Shukuru, und sie hielt ein wenig Abstand, bis Lima Lima und Zongoloni fertig gespielt hatten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.08.2018
Freitag, 31. August 2018
Die Waisen blieben heute in der Gegend um die Quellen, wo sie schön grasten. Nur Jasiri hatte eine andere Route im Sinn und versuchte die anderen Jungs zu überreden, nicht mit Sonje und Lima Lima, die voraus gingen, mitzugehen. Mwashoti wich natürlich nicht von Mureras Seite, und die beiden kamen langsam hinterher. Als von allen Seiten Büffel auftauchten, kam Sonje zurück, um Murera zu helfen, die Tiere mit lautem Getröte zu verscheuchen. Als sie in den Hügeln waren, verlor Alamaya seine Freunde Lima Lima, Zongoloni und Quanza aus den Augen und kollerte laut los. Faraja kam herbei und nahm ihn zu Murera und Sonje mit, wo auch gleich Lima Lima auftauchte.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 30.08.2018
Donnerstag, 30. August 2018
Sonje und ihre Freunde im Wald
Ngasha und Jasiri
Ziwa futtert Akazienblätter
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.08.2018
Mittwoch, 29. August 2018
Die Waisen begannen den neuen Tag, und Sonje brachte, zusammen mit Lima Lima, Zongoloni und Quanza, die Jungs hinaus in den Wald. Murera blieb allein zurück, und als sie das merkte, beschwerte sie sich laut kollernd. Die anderen, die schon im Gebüsch verschwunden waren, hörten es und kamen zurück, um nach ihr zu sehen. Murera ist es nicht gewohnt, ohne ihre Freunde Sonje und Mwashoti, mit dem zusammen sie normalerweise unterwegs ist, hinaus zu gehen. Sie kamen aber zurück und leisteten ihr Gesellschaft, sodass sie wieder zufrieden war. Als einige wilde Bullen auftauchten, waren Murera und Sonje sehr freundlich, aber Zongoloni und Quanza, die im Vergleich dazu noch sehr klein aussehen, rannten eilig vor ihnen davon.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.08.2018
Montag, 27. August 2018
In der Nacht trompeteten die Elefanten, was das Zeug hielt. Zongoloni fing an, als sie ein paar wilde Tiere jenseits des Zauns hörte, und damit steckte sie die anderen an. An der Tränke soff eine wilde Kuh mit ihren zwei Babys Wasser, was Sonje und Murera dazu veranlasst, an ihrem Gehegezaun herumzurütteln. Auch Lima Lima machte mit. Dann heulten hinter den Stallungen ein paar Hyänen auf, was die Waisen von ihren Artgenossen an der Tränke ablenkte. Lima Lima rüttelte so lange an ihrem Tor, bis sie heraus kam und zu Alamaya eilte, um sicherzugehen, dass es ihm gutging. Innerhalb der Stallungen jagte sie dann in Richtung der Hyähnen und trompetete, um sie zu verscheuchen. Auch Ziwa rüttelte an seinem Tor und kam schließlich heraus; es war ihm dann aber zu dunkel, und so verzog er sich lieber wieder zurück in sein Gehege.

