Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.11.2020

Sonntag, 1. November 2020
Am Baobab-Wasserloch legte Suswa eine schöne Kratzeinheit an einer Akazie ein. Nach einer Weile bekam sie dort auch Gesellschaft, erst von Arruba, dann von Embu.

Die Waisen im Januar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2021

Die Elefantenbabys in unserer Obhut zeigen täglich, wie sehr sie in der Lage sind, Liebe zu empfinden und zurückzugeben – sogar in diesem jungen und prägenden Alter! Obwohl sie aus verschiedenen Gegenden und Elefantenfamilien stammen, bilden sie enge Bindungen zu den anderen Waisen. Elefanten sind sehr gesellige Säugetiere und haben innerhalb ihrer Familien ausgeprägte Sozialstrukturen und Wertevorstellungen. Das scheint genetisch veranlagt, denn schon die Allerkleinsten haben diese Charaktereigenschaften. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.10.2020

Sonntag, 11. Oktober 2020
Es war ein bewölkter Morgen, und nach der Milch und dem Ergänzungsfutter legten sich Arruba, Suswa, Araba, Murit und Ngilai auf den Boden, um sich etwas von der noch warmen Erde aufwärmen zu lassen. Tagwa, Sagala und Tamiyoi führten dann die Herde auf dem Weg zu den Weidegründen an. Sagala schien es eilig zu haben, und als sie schon einen großen Vorsprung hatte, hielt sie an, um die anderen nachkommen zu lassen.

Die Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Dezember 2020

Dank der Regenzeit hatten wir ein paar schöne klare Tage mit strahlendem Sonnenschein. An jenen Tagen, an denen es morgens regnete, war es interessant, die Reaktionen der Wasserratten und der Wasserscheuen zu beobachten. Die einen rannten enthusiastisch durch den Schauer und die anderen brauchten einiges an Überzeugungskraft, um überhaupt aus ihren wohlig-warmen Ställen zu kommen und ihre Milchflaschen zu holen! Larro und Naboishu fallen auf jeden Fall in die letzte der beiden Kategorien. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.09.2020

Dienstag, 29. September 2020
Nach der Milchfütterung am Morgen vertrieben sich die Waisen noch eine Weile die Zeit an der Auswilderungsstation. Emoli spielte mit ein wenig lockerer Erde, bevor er Pika Pika zum Ringkampf herausforderte. Ngilai sah, dass sein bester Kumpel Emoli schon beschäftigt war, und suchte sich Tagwa zum spielen aus. Nach einer Weile hatte aber Tagwa keine Lust mehr, denn Ngilai hatte angefangen, auf ihr herum zu klettern. Mbegu, Emoli und Pika Pika legten sich dann auf die Erdhaufen und ruhten sich dort aus, bis Suswa kam und sie hoch scheuchte, damit die Herde zum Grasen aufbrechen konnte. Mashariki nutzte die Gelegenheit, um sich selbst auf dem Erdhaufen breit zu machen, und Tamiyoi kratzte sich noch einmal am Lieblingsfelsen der Waisen, bevor es schließlich losging. Auf dem Weg hinaus kam auch Rorogoi noch einmal an einem schönen großen Kratzfelsen vorbei und schuffelte sich daran.