Dienstag, 15. Oktober 2019
Die Waisen tranken ihre morgendliche Milch heute unten am Schlammloch. Kaum hatten sie ihre Flaschen leer getrunken, begannen manche von ihnen zu spielen, während andere anfingen, von dem Büschen rund ums Wasserloch zu fressen. Sie waren so vertieft in ihre Aktivitäten, dass sie einen gehörigen Schrecken bekamen, als plötzich zwei Warzenschweine an ihnen vorbei flitzten! Sie kamen eilig zu den Keepern zurück gerannt, weil sie nicht so recht wussten, wovor die Warzenschweine weggerannt waren. Da sahen die Keeper zwei Löwenmännchen aus dem Gebüsch kommen! Tagwa, Tamiyoi, Musiara, Maisha und Enkesha sahen sie sofort; sie stellten die Ohren auf und kollerten den Löwen in tiefen Tönen zu. Diese ließen sich von den Elefanten, die sie im Visier hatten, beeindrucken und machten wieder kehrt, um in den Wald zurück zu schleichen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.10.2019
Montag, 14. Oktober 2019
Nachdem es sich richtig eingeregnet hatte, rollten sich die Waisen begistert auf den Termitenhügeln und dem Boden herum. Tagwa, Tamiyoi, Maisha, Nabulu und Enkesha versuchten, sich alle auf ein und denselben Termitenhügel zu quetschen und darauf herum zu rutschen. Natürlich passten die großen Mädchen nicht alle dorthin, und so quetschten sie sich aneinander wie die Sardinen!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.10.2019
Samstag, 12. Oktober 2019
In der Nacht hatte es heftig geregnet, aber die Waisen waren am Morgen trotzdem in Spiellaune. Auf dem Weg hinaus in den Wald tollten sie herum und rollten sich im feuchten Gras herum. Fast alle der älteren Mädchen, Tagwa, Tamiyoi, Maisha, Enkesha, Nabulu und Kiasa machten mit. Tagwa versuchte wieder, auf den anderen herumzuklettern, und sie hatte sich wieder Tamiyoi und Maisha ausgesucht. Schließlich kamen auch Sattao, Dololo, Musiara und Maktao dazu und wollten mitspielen. Tagwa beobachtete sie eine Weile, und als sie begannen, sich auf dem Boden herumzuwälzen, setzte sie sich auf sie und kletterte auf ihren Rücken! Die Jungs ließen sich aber davon nicht aus der Ruhe bringen; sie standen einfach auf und suchten sich ein ruhigeres Plätzchen zum Spielen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.10.2019
Donnerstag, 10. Oktober 2019
Tagwa kann, obwohl sie die größte der Elefanten im Waisenhaus ist, ein echtes Spielkind sein. Manchmal, wenn die Waisen mit Schlamm oder im Staub herumtollen, aufeinander herumklettern und Matsch und Erde verspritzen, nutzt sie die Gelegenheit und klettert ihren Freunden auf dem Rücken herum. Heute waren es Tamiyoi und Maisha, die sie sich ausgesucht hatte. Allerdings treibt sie es auch gelegentlich zu bunt und ignoriert die anderen, wenn sie ihr zukollern, dass sie herunter kommen soll. Als sie am Nachmittag auf Maisha gekrabbelt war, trompetete diese laut protestierend, doch Tagwa blieb einfach auf ihr liegen! Die Keeper gingen schließlich zu ihr und überzeugten sie, Maisha in Ruhe zu lassen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.10.2019
Dienstag, 8. Oktober 2019
Jeder der Waisenelefanten hat seine kleinen Eigenheiten. Tamiyoi ist eines der Babys, die geschickt versuchen, mit Hilfe der anderen zu ihrer Milch zu kommen. Sie weiß, dass die Waisen zur Milchfütterung von den Keepern in Gruppen eingeteilt und dann unabhängig voneinander gefüttert werden, damit es nicht zu eng wird und die kleinen Baby nicht zu sehr herumgeschubst werden. In letzter Zeit versucht Tamiyoi allerdings, sich zwischen die jüngeren Waisen wie Ziwadi und Larro zu schmuggeln, um vor den anderen älteren Waisen zur Milch zu kommen. Die Keeper passen allerdings gut auf, und heute schickten sie sie erst einmal wieder weg, damit sie die kleinen Babys nicht beim trinken stören konnte. Ansonsten verspricht Tamiyoi allerdings eine tolle Leitkuh zu werden – sie nimmt die jüngeren unter ihre Fittiche, auch wenn sie Tagwa nicht den Rang ablaufen will. Wenn Larro nicht hinterher kommt, dann hält sie an und wartet auf sie, um immer an ihrer Seite zu bleiben – wie es eine gute Matriarchin auch tun würde.

