Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.02.2019

Donnerstag, 7. Februar 2019
Schon um 9 Uhr morgens war es heute ungewöhnlich heiß, und um 11 Uhr konnten die Waisen es kaum erwarten, baden zu gehen. Einige von ihnen, wie Mapia, Sagala, Jotto und Tagwa tranken nur eine Flasche Milch und spritzten sich dann erst einmal Wasser hinter die Ohren, um sich abzukühlen. Danach kamen sie zur zweiten Flasche zurück. Als sie schließlich fertig getrunken hatten, rollten sie sich ausgiebig im Schlammloch herum. Sagala und Mapia, die große Schlammbadliebhaber sind, standen am Rand und besprühten sich ausführlich mit den Rüsseln. Sie erwischten auch die Besucher hinter ihnen mit, die einigen Matsch ab bekamen. Je lustiger die Leute das fanden, desto mehr spritzten Mapia und Sagala herum!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.02.2019

Mittwoch, 6. Februar 2019
Enkesha ist ein ruhiges und liebes kleines Mädchen, das sich gerne am Ende der Waisenherde aufhält und auch häufig abseits der anderen grast. Wenn sie am Morgen herauskommt, macht sie meistens ihr eigenes Ding und kümmert sich nicht so sehr um die anderen. Manchmal verkrümelt sie sich zu ihrem Lieblingsplätzchen, um dort zu futtern. Heute knabberte sie an den Büschen in der Nähe des Parkplatzes, und als sie die anderen nicht mehr wittern konnte, bellte sie laut auf, um herauszufinden, wo sie waren. Dann rannte sie zurück zu den Stallungen, wo ihr Tagwa, die sie gehört hatte, entgegenkam, um sie abzuholen. Offenbar mag Enkesha doch nicht immer allein bleiben, und Tagwa, die sie zu den anderen eskortierte, wandelt sich immer mehr zur vorbildlichen Leitkuh.

Die Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2019

 

Diesen Monat ereilte uns ein weiterer Schicksalsschlag: Unser kleiner Sonnenschein, Breitmaulnashornbaby Maarifa, ist gestorben. Seither ist die Stimmung verständlicherweise düster, auch dann noch, als ein weiterer kleiner Elefant aus der Masai Mara zu uns kam, dessen Mutter dem Konflikt zwischen Wildtier und Mensch zum Opfer fiel. Das kleine Kälbchen wurde mit Aufmerksamkeit überschüttet, weil sich alle mit etwas Schönem ablenken wollten. Daher ging die Eingewöhnung für den kleinen Bullen ungwöhnlich schnell und er wird bald ins Waisenprogramm aufgenommen werden. Seit Dame Daphne die Formel für die Ersatzmilch zur Aufzucht von Waisenelefanten entwickelt hat, konnten wir 244 Elefanten auswildern. Aber trotz all dieser Erfahrungen und Erfolge, trifft uns der Tod eines unserer Schützlinge jedes mal hart. „Die Waisen im März“ weiterlesen

Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2019

 

Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat wie immer ordentlich auf Trab gehalten. Es ist jetzt auch wieder sehr heiß und trocken in Nairobi und daher werden wieder Luzernepellets zugefüttert – das sorgt immer noch für Extra-Aufregung. Eines Morgens als die Stalltür der Fünf aufging, rannten sie schnurstracks zum Futterlager und versuchten mit ihren Rüsseln durch die Holzpfeiler so viel Luzernereste wie möglich zu sich zu schaufeln. Als die Keeper sie verscheuchen wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao in Richtung Wald. Diese Route schlugen sie aber absichtlich ein, drehten einen großen Kreis um das Stallgelände und schlichen sich dann zurück zum Futterlager. Sie dachten natürlich, sie hätten die Keeper überlistet und schaufelten weiter Pellets. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.01.2019

Mittwoch, 30. Januar 2019
Am Morgen wurde es von Minute zu Minute heißer, und Dololo und Mukkoka verkrochen sich unter den Bäumen, während einige andere der Sonne trotzten und draußen grasten. Maktao und Maisha schlossen sich nach einer Weile dem kleinen Dololo an, und auch die größeren Mädchen Kuishi, Sagala und Tamiyoi stellten sich unter einen großen Baum. Kuishi zog ein paar Äste herunter, von denen sie alle futtern konnten, während sie im Schatten standen. Tagwa, Sattao und Larro hatten sich im Gebüsch breit gemacht, bekamen aber einen gehörigen Schrecken, als ein paar Impalas an ihnen vorbei sprangen. Larro suchte bei Mini-Leitkuh Tagwa Zuflucht, die wieder laut trompetete, um Larro zu beschützen. Das erregte die Aufmerksamkeit der anderen, die herbei gerannt kamen, um die Antilopen zu verscheuchen, die ihre Freunde so erschreckt hatten.