Waisenblogs-Beitrag Voi, 25.05.2018

Freitag, 25. Mai 2018
Kenia brachte heute die Gruppe zum Grasen auf die Südseite des Mazinga-Bergs. Die Neulinge verstehen sich immer besser mit den alteingesessenen Waisen; Mbegu nimmt ihre fünf Kollegen aus Nairobi ab und zu noch beiseite und spielt mit ihnen noch etwas Leitkuh. Sie nahm Godoma und Ngilai mit zum Baden, aber Ndotto war nicht in Badestimmung. Nelion und Embu staubten sich inzwischen um die Wette ein, während Ndoria ihre Badekünste unter Beweis stellte und vom Ufer ins Wasserloch hinein rutschte. Ndii nahm ihren Liebling Tahri mit zum Staubbad, um ihr zu zeigen, dass sie sich trotz der neuen Waisen noch um sie kümmert.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.05.2018

Donnerstag, 24. Mai 2018
Murit kam am Morgen energiegeladen aus dem Gehege. Mbegu, Lasayen, Ndotto, Godoma, Murit, Ngilai und Tahri, die sich ein Gehege teilen, waren als erste bei der Milchfütterung. Nach den üblichen morgendlichen Aktivitäten gingen Mbegu und Godoma an der Spitze der Waisenherde hinaus. Godoma kommt schon gut mit den alteingesessenen Voi-Waisen aus und graste einträchtig zusammen mit Naipoki. Lasayen blieb die meiste Zeit bei Ndotto. Ndii genehmigte sich einen kleinen Ringkampf mit Mbegu, bevor sie sich um Ndotto kümmern ging. Tahri fühlte sich wohl etwas vernachlässigt, tat sich aber mit Mashariki zusammen, während Ndii mit den Neulingen zu tun hatte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.05.2018

Dienstag, 22. Mai 2018
Heute war Mbegus, Ndottos und Lasayens zweiter Tag in Voi, und nach einer geruhsamen Nacht waren sie bereit. Die drei und Tahri waren die ersten bei der morgendlichen Milch, da sie in einem Gehege übernachten. Die Neulinge bleiben noch immer nahe bei den Keepern, aber gelegentlich spielen sie auch schon mit den alteingesessenen Voi-Waisen. Nach vierstündigem Grasen schloss sich Lissas kleine Familie, mit der sich vor zwei Tagen Panda und Kihari schon ausführlich unterhalten hatten, wieder den Waisen an. Ndotto schien ordentlich Respekt zu haben, denn er hatte noch nie Elefanten gesehen, die so viel größer waren als er. Er rannte beinahe davon, aber die Keeper konnten ihn wieder beruhigen. Lissa hatte ihre beiden letztgeborenen Kälber dabei, das kleinste im Alter von etwa sieben Monaten. Die anderen, ihr erstgeborener Lari, sowie Lali und Luggard waren nicht dabei. Mudanda hatte viel Spaß mit dem kleinen Kalb, und die beiden umschlagen ihre Rüssel, während Lissas anderes Kalb – schon ein Teenager – mit Ndii und Bada rangelte. Die Waisen ließen schließlich Lissas Gruppe zurück, als sie zum großen Wasserloch aufbrachen, wo sie ihre Milch bekamen und ein Schlammbad nahmen. Mbegu plauderte mit Ndii und graste den größten Teil des Nachmittags mit ihr; Lasayen dagegen blieb in der Nähe der Keeper.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.05.2018

Montag, 21. Mai 2018
An den Stallungen in Voi bereiteten sich am Morgen alle auf die Ankunft der neuen Waisen aus Nairobi vor. Die Elefanten kamen aus ihren Gehegen und blieben nach der Fütterung in der Nähe, um auf die Neulinge zu warten. Um 9:15 Uhr war es soweit, und der Transporter mit Mini-Leitkuh Mbegu, dem freundlichen Ndotto und seinem Freund Lasayen kam an. Die drei wurden mit den Waisen in Voi bekannt gemacht, und Kenia und Ndii führten das Begrüßungskommitee an. Die Begegnung war mit vielen Umrüsselungen und Trompeten verbunden; Arruba und Ndoria wurden gleich ein wenig eifersüchtig auf die Neuankömmlinge aus Nairobi, und Arruba schubste Mbegu etwas herum, während Ndoria mit Lasayen aneinander geriet. Nach der Begrüßung rollten sich Nelion und Lentili auf den roten Erdhaufen herum, und Embu, Rorogoi, Mudanda und Mashariki zeigten Mbegu, Ndotto und Lasayen am Schlammloch ihre Badekünste. Tahri und Arruba blieben noch skeptisch und warteten ab, was die Ankunft der drei nun bedeuten würde. Die ganze Herde ging dann zum großen Wasserloch und genossen das Bad im vielen Wasser. Ndotto planschte gleich ausführlich mit den anderen, während Mbegu und Lasayen noch ein wenig schüchtern wirkten und zuschauten. Ndoria, die notorische Schwanzbeißerin, blieb in der Nähe der beiden, und der Rest der Herde musste ein Auge auf sie haben, damit sie nicht ihrer schlechten Angewohnheit nachging! Beim Grasen wurde Mbegu dann selbstsicherer, und die drei Neulinge futterten von dem fetten Gras, den grünen Büschen und den bunten Blumen, während Schmetterlinge sie umflatterten. Am Abend besuchte auch Lissa mit ihren beiden Kälbern die Stallungen und soff Wasser aus der Tränke.