Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.03.2020

Freitag, 27. März 2020
Mukkoka, der Sprinter unter den Waisen, scheint neue Freundschaften in der Waisenherde zu schließen. Er ist in letzter Zeit viel mit Maktao und Tamiyoi unterwegs, und als es am Nachmittag zur Milchfütterung ging, liefen die drei gemeinsam los. Sie schienen etwas verwirrt zu sein und wollten zum Schlammloch hinunter gehen, statt zur Fütterung im Wald, aber die Keeper bremsten sie rechtzeitig und dirigierten sie zu den anderen. Mukkoka wurde ungeduldig – er sprintete los und überholte die Keeper, um die Waisen, die schon bei ihren Milchflaschen angekommen waren, einzuholen. Als sie dann ihre Flaschen geleert hatten, machten sie sich gemeinsam wieder auf zum Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.03.2020

Mittwoch, 25. März 2020
Maisha, Enkesha und Nabulu sind Stallnachbarn und sind gute Freunde geworden. Sie scheinen sich sehr gut zu verstehen, seit sie alle zur gleichen Zeit aus ihren Ställen in offene Gehege umgezogen sind. Heute Morgen zogen sie gemeinsam los und fingen in den Büschen hinter den Stallungen an zu grasen. Als die Herde in den Wald hinaus ging, mussten die Keeper sie abholen und überreden, mitzukommen. Auch Tagwa und Tamiyoi schienen auf die drei Mädchen zu warten, und waren erst zufrieden, als sie sich ihnen angeschlossen hatten.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.03.2020

Dienstag, 24. März 2020
Ziwadi kam heute Morgen aus ihre Stall und ging geradewegs zu einer der Wassertonnen, um etwas zu saufen. Es war noch früh, und die anderen kamen gerade erst nach und nach heraus, sodass sie eine ganze Weile einfach nur so an den Stallungen herum schlenderte, bis alle Waisen und die Keeper bereit waren, in den Wald aufzubrechen. Die Keeper waren überrascht, dass sie sich nicht wie sonst häufig davonschlich und sich im Gebüsch versteckte! Als es in den Wald ging, begleiteten Dololo und Tamiyoi die kleine Ziwadi. Dololo ist in letzter Zeit häufig mit ihr unterwegs, und die beiden scheinen sich schön anzufreunden. Dololo leistete ihr auch heute Gesellschaft, und als es zur morgendlichen Milchfütterung ging, kam Ziwadi als erste angelaufen, gefolgt von den anderen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.03.2020

Montag, 16. März 2020
Tagwa kann eine strenge Mini-Leitkuh sein, und sie sucht sich genau aus, mit wem sie zusammen futtert – und das kann sich von Tag zu Tag ändern. Da sie die größte der Waisenherde ist, kommt sie besser als alle anderen an die frischen Zweige hoch oben in den Bäumen. Heute brach sie etliche davon ab, und Larro, Roho, Naleku und Ziwadi wuselten um sie herum, um die heruntergefallenen Leckerbissen zu fressen. Als aber Kiombo und Sattao dazukamen, um auch etwas abzubekommen, wurden sie schnell wieder von Tagwa verscheucht! Sie hielt sofort inne und jagte die beiden Jungs weg, wobei sie sie mit den Stoßzähnen in den Hintern piekste. Sie war so unnachgiebig, dass die Keeper dazwischengehen und sie davon abhalten mussten, Kiombo und Sattao noch weiter herum zu scheuchen. Tamiyoi dagegen ist sehr viel freundlicher und teilt sich ihr Grün gern mit allen, die etwas ab haben wollen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.03.2020

Sonntag, 15. März 2020
Der Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat es erforderlich gemacht, dass die öffentliche Besuchsstunde zur Mittagsfütterung erst einmal bis auf weiteres abgesagt werden muss. Das führte heute zu einiger Verwirrung unter den Elefanten, als sie sich bereit machten, hinunter zum Schlammloch zu gehen. Sie sammelten sich in ihren üblichen Gruppen, Kiasa mit Maktao, Larro, Ziwadi, Roho und Naleku, sowie Tagwa und Tamiyoi mit dem Rest der Herde. Dann nahmen die Keeper sie aber alle zusammen mit hinunter, und das schien sie so zu verwirren, dass einige von ihnen wieder kehrt machen und in den Wald zurück gehen wollten! Tagwa, Dololo, Roho und Ziwadi versuchten, den Weg wieder zurück zu gehen, und ließen die Keeper durch lautes Kollern wissen, dass sie das alles sehr komisch fanden! Auch Luggard war überrascht, mit zum Schlammloch geleitet zu werden, denn er kommt normalerweise um die Zeit nicht mit. Er freute sich aber sehr, seine Milch dort bei den anderen zu trinken und sich ihnen dann beim Spielen im Matsch anzuschließen.