Montag, 13. Januar 2020
Am Morgen regnete es heftig, und so entschieden die Keeper, dass die kleineren Waisen wie Ziwadi, Roho und Naleku besser in ihren warmen Ställen bleiben sollten. die anderen gingen hinaus in den Wald und vergnügten sich im Regen. Sie planschten und spielten in den vielen kleinen Pfützen. Die ersten, die damit begannen, waren Tagwa, Maisha, Tamiyoi, Nabulu und Enkesha, und als die anderen sahen, wie begeistert sie im Matsch spielten, wollten sie auch mitmachen. Musiara und Maktao, die gern auf ihren Freunden herumklettern, waren bald mit von der Partie und krabbelten auf Enkesha, Maisha und Nabulu herum. Musiara versuchte sogar, Tagwa auf den Rücken zu klettern, aber sie war zu groß für ihn, und er rutschte herunter und landete auf dem Hintern! Nach dem vielen Spaß am Morgen wollten die Waisen dann nach der Mittagsfütterung nicht weiter spielen und tranken nur ihre Milch und futterte das geschnittene Grün.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.01.2020
Donnerstag, 9. Januar 2020
Da Mukkoka Nalekus erster Stallnachbar war, ist sie jetzt ein wenig auf den kleinen Bullen fixiert. Dieser ist allerdings weniger interessiert an ihr, und wenn sie etwas von ihm will, kollert er ihr entgegen und zieht sich lieber zurück. Dololo wird, im Gegensatz zu Sattao, Musiara und Maktao, schnell eifersüchtig auf Neuankömmlinge oder auch überhaupt jeden, der sich seinen Lieblings-Spielkameraden nähert. Wenn er Naleku nahe bei Mukkoka sieht, fängt er auch an, sie anzukollern und versucht, sie weg zu schieben. Sie hat es nicht leicht mit den kleinen Bullen! Heute machten ihr Dololo und Mukkoka wieder das Leben schwer, und Musiara und ein paar Keeper kamen ihr zu Hilfe, um die Raufbolde weg zu schicken. Da ihr die Keeper aber immer noch unheimlich sind, erschrak sie auch und lief davon! Ein anderer Keeper und einige der älteren Mädchen folgten ihr und schafften es, sie wieder zu beruhigen. Immerhin hat Naleku schon gelergt, dass sie sich von den Jungs nicht ins Bockshorn jagen lassen darf, wenn sie sich mit ihnen anfreunden will. Als Roho sie am Nachmittag versuchte zu schubsen, ließ sie sich das nicht gefallen und wehrte sich. Roho war so überrascht, dass er sich zu den älteren Mädchen Tamiyoi, Maisha, Kiasa und Tagwa flüchtete. Sie beruhigten die Gemüter wieder und passten den Rest des Nachmittags auf die beiden kleinen auf.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.01.2020
Samstag, 4. Januar 2020
Gestern wurde ein neuer Weisenelefant gerettet, ein kleines Mädchen, das Naleku genannt wurde. Sie war sehr verwirrt von ihrer neuen Umgebung und hatte keine geruhsame Nacht! Am Morgen wurde beschlossen, dass sie tagsüber nicht im Gehege bleiben, sondern mit dem Rest der Herde hinausgehen sollte. Also wurden nach der morgendlichen Milchfütterung die älteren Mädchen zu den Stallungen zurück gebracht, um sie abzuholen. Tamiyoi führte die Gruppe an, und die Mädchen waren gespannt, den Neuling kennenzulernen, und gingen schnurstracks zu ihrem Stall. Naleku war zunächst etwas zurückhaltend, kam aber schließlich heraus, um ihre neue Familie zu beschnuppern. Alle Waisen freuten sich, sie kennenzulernen – nur der kleine Roho schien etwas eifersüchtig zu sein, weil jetzt Naleku im Mittelpunkt des Interesses stand. Er schubste sie immer wieder, sodass Maisha schließlich aus Sorge um ihr Wohlbefinden nicht mehr von Nalekus Seite wich. Sie begleitete sie am Abend auch zurück zu ihrem Stall.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.01.2020
Donnerstag, 2. Januar 2020
Als Ziwadi am Morgen aus ihrem Stall kam, schienen die anderen sehr erfreut zu sein, sie zu sehen; sie waren am Abend zuvor alle schon in ihren Gehegen gewesen, als die Keeper sie zurückgebracht hatten. Nabulu, die sonst eigentlich wenig mit Ziwadi zu tun hat, kam herbei gerannt und begrüßte sie. Auch Maisha, Tagwa, Kiasa, Musiara und Tamiyoi tätschelten sie und kollerten freudig, als sie in den Wald gingen. Ziwadi blieb heute den ganzen Tag bei der Herde und fühlte sich offenbar so wohl bei ihren Freunden, dass sie gar nicht davon ging wie sie es sonst häufig tut.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.01.2020
Mittwoch, 1. Januar 2020
Enkesha grast häufig abseits der anderen, und auch heute war sie wieder auf eigene Faust unterwegs. Dabei merkte sie gar nicht, wie die Keeper und der Rest der Herde zu einer anderen Stelle weitergingen. Als sie schließlich feststellte, dass gar niemand mehr da war, fing sie an, hektisch nach den anderen zu suchen, und man konnte sie aus der Ferne tröten und kollern hören. Musiara versuchte zu kollern, um sie zu rufen, aber es war nicht laut genug. Erst als Tagwa und Tamiyoi bemerkten, dass Enkesha fehlte, kollerten sie so laut, dass Enkesha es hören konnte und wusste, wohin sie kommen musste. Sie kam erleichtert herbei gerannt und wurde überschwenglich von Maisha und Sattao begrüßt, die sich freuten, sie wiederzusehen.

