Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.02.2019

Dienstag, 19. Februar 2019
Tagwa und Sattao sind immer noch unzertrennlich, und wenn die Waisen draußen im Wald sind, vergehen keine fünf Minuten, in denen Sattao nicht bei Tagwa ist. Wenn sie woanders hin gegangen ist, rennt er los, um sie zu finden. Heute Morgen war er mit Nabulu, Sagala, Jotto und Ambo tief im Wald unterwegs, während Tagwa eine andere Richtung eingeschlagen hatte. Als er gemerkt hatte, dass sie nicht da war, begann er wie wild herumzurennen, und als er sie nicht finden konnte, brüllte er immer lauter. Tamiyoi kam herbei, weil sie ihn gehört hatte, aber er beruhigte sich erst, als auch Tagwa auftauchte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.02.2019

Montag, 18. Februar 2019
Gestern Nachmittag war ein neuer Waise aus Tsavo angekommen. Das kleine Mädchen hat eine schreckliche Wunde am Bein und kann nicht laufen. Am Morgen versammelten sich die älteren Mädchen um das Tor des Kalbs, um es im Waisenhaus zu begrüßen. Tagwa, Tamiyoi, Malima, Maisha und Sagala waren da – obwohl Sagala meist auf Neulinge nicht gut zu sprechen ist. Auch Jotto und Musiara schlossen sich dem Begrüßungskomitee an.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.02.2019

Sonntag, 17. Februar 2019
Nashorn Maxwell war am Morgen voller Energie und begeistert, nachdem es in der Nacht einen erfrischenden Regen gegeben hatte. Er rannte in seinem Gehege auf und ab und hatte viel Spaß beim Spielen mit Malima, Mapia und Jotto am Tor. Auch Tamiyoi, die nicht sonderlich für Rangeleien zu begeistern ist, war heute zum Spielen aufgelegt. Sie forderte sowohl Tagwa als auch Ambo zu längeren Ringkämpfen heraus und kümmerte sich gar nicht weiter ums Grasen im Wald. Maktao schien dagegen heute schlecht gelaunt zu sein; bei der Mittagsfütterung ging er auf Sattao und Kiasa los und ließ den beiden keine Ruhe. Schließlich schubste er sich an Kiasa vorbei und wütete im Matschloch weiter, bis die Waisen wieder zurück zum Grasen gingen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.02.2019

Mittwoch, 13. Februar 2019
Emoli ist ein kleiner Raufbold und versucht andauernd, auf seinen Artgenossen herumzuklettern und sie zu schubsen. Heute rollten sich Enkesha, Tamiyoi und Maisha auf dem Boden herum und spielten schön miteinander. Maisha hatte irgendwann genug, und sie stand auf und ging davon; Musiara kam an ihrer Stelle dazu, und Enkesha und Tamiyoi hatten nichts dagegen, dass er mitspielte. Er schuffelte sich an den Rücken der beiden Mädchen, und sie rollten sich weiter herum. Emoli schaute ihnen währenddessen zu, und schließlich beschloss er, auch mitzumachen. Er schubste Musiara recht ruppig von den anderen beiden weg und versuchte dann, auf ihn zu klettern. Musiara gefiel das offenbar gar nicht, und er rannte davon, um Schutz bei den Keepern zu suchen. Dorthin folgte ihm Emoli lieber nicht, und so rannte er zurück zu den beiden Mädchen. Er wurde aber von Tamiyoi weg geschickt, und kaum war er verschwunden, ging Musiara wieder zu Enkesha und Tamiyoi zurück, und die drei setzten ihr Staubbad fort.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.02.2019

Dienstag, 12. Februar 2019
Ambo und Mapia waren bisher keine besonderen Freunde, aber in letzter Zeit verbringen die beiden immer mehr Zeit miteinander. Sie spielen häufig zusammen, und manchmal sieht man sie sogar beim Ringkampf, wenn sie in ihren Gehegen sind! Mapia hat ordentlich an Gewicht zugelegt und scheint jetzt kräftiger als Ambo zu sein. Heute Morgen begannen die beiden Bullen zu spielen, kaum waren sie aus ihren Gehegen, und auf dem Weg hinaus in den Wald rannten sie herum, spielten Verstecken oder rangelten miteinander. Als die Waisen zur morgendlichen Fütterung am Schlammloch waren, rollten sie sich in der frischen losen Erde herum. Der etwas kleinere Ambo ließ sich etwas einfallen, um seinen Gegner zu besiegen: er kletterte auf einen Erdhügel und nahm es von oben mit Mapia auf! Das hatte Erfolg; als Jotto dazukam und Mapia helfen wollte, hatte sogar er keine Chance gegen Ambo! Dann machte sogar noch Tamiyoi mit, und als Ambo wieder heruntergekommen war, spielte sie mit ihm noch ein wenig. Am Ende war es Tagwa, die alle wieder beruhigte und die Spiele so beendete.