Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.02.2019

Samstag, 9. Februar 2019
Die Waisen machten heute Morgen einen aufgeregten Eindruck. Tagwa, Kuishi, Sagala, Jotto, Tamiyoi und Malima sagten sich rangelnd und schubsend Guten Morgen, bevor sie sich schließlich ins Gebüsch verdrückten. Dort war Jotto der erste, der begann, sich auf dem Boden herumzurollen, bald gefolgt von Kuishi, Tamiyoi und Malima. Dabei kletterte Jotto auf Kuishis Rücken, wurde aber schnell von Tagwa wieder verscheucht.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.02.2019

Dienstag, 5. Februar 2019
Es ist immer wieder spaßig zu sehen, was die Waisen so alles treiben, bevor sie am Morgen in den Wald aufbrechen. Heute kamen Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi aus ihren Gehegen gerannt und flitzten gleich zu dem Abteil, in dem die Luzernenheupellets aufbewahrt werden! Sie steckten ihre Rüssel durch die Holzpfosten und versuchten, so viele Pellets aufzusammeln wie möglich. Als die Keeper dazu kamen und sie davon abhalten wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao erst einmal weg und taten so, als ob sie in den Wald gehen würden. In Wirklichkeit schlichen sie sich aber um den Stall, in dem Musiara, Luggard und Kiko schlafen herum, kamen durch den kleinen Durchgang daneben wieder zurück und versuchten es erneut! Es war nicht das erste Mal, dass sie sich so etwas ausgedacht hatten – die Keeper müssen die kleinen Frechdachse gut im Auge behalten!

Die Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2019

 

Diesen Monat ereilte uns ein weiterer Schicksalsschlag: Unser kleiner Sonnenschein, Breitmaulnashornbaby Maarifa, ist gestorben. Seither ist die Stimmung verständlicherweise düster, auch dann noch, als ein weiterer kleiner Elefant aus der Masai Mara zu uns kam, dessen Mutter dem Konflikt zwischen Wildtier und Mensch zum Opfer fiel. Das kleine Kälbchen wurde mit Aufmerksamkeit überschüttet, weil sich alle mit etwas Schönem ablenken wollten. Daher ging die Eingewöhnung für den kleinen Bullen ungwöhnlich schnell und er wird bald ins Waisenprogramm aufgenommen werden. Seit Dame Daphne die Formel für die Ersatzmilch zur Aufzucht von Waisenelefanten entwickelt hat, konnten wir 244 Elefanten auswildern. Aber trotz all dieser Erfahrungen und Erfolge, trifft uns der Tod eines unserer Schützlinge jedes mal hart. „Die Waisen im März“ weiterlesen

Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2019

 

Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat wie immer ordentlich auf Trab gehalten. Es ist jetzt auch wieder sehr heiß und trocken in Nairobi und daher werden wieder Luzernepellets zugefüttert – das sorgt immer noch für Extra-Aufregung. Eines Morgens als die Stalltür der Fünf aufging, rannten sie schnurstracks zum Futterlager und versuchten mit ihren Rüsseln durch die Holzpfeiler so viel Luzernereste wie möglich zu sich zu schaufeln. Als die Keeper sie verscheuchen wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao in Richtung Wald. Diese Route schlugen sie aber absichtlich ein, drehten einen großen Kreis um das Stallgelände und schlichen sich dann zurück zum Futterlager. Sie dachten natürlich, sie hätten die Keeper überlistet und schaufelten weiter Pellets. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.01.2019

Mittwoch, 30. Januar 2019
Am Morgen wurde es von Minute zu Minute heißer, und Dololo und Mukkoka verkrochen sich unter den Bäumen, während einige andere der Sonne trotzten und draußen grasten. Maktao und Maisha schlossen sich nach einer Weile dem kleinen Dololo an, und auch die größeren Mädchen Kuishi, Sagala und Tamiyoi stellten sich unter einen großen Baum. Kuishi zog ein paar Äste herunter, von denen sie alle futtern konnten, während sie im Schatten standen. Tagwa, Sattao und Larro hatten sich im Gebüsch breit gemacht, bekamen aber einen gehörigen Schrecken, als ein paar Impalas an ihnen vorbei sprangen. Larro suchte bei Mini-Leitkuh Tagwa Zuflucht, die wieder laut trompetete, um Larro zu beschützen. Das erregte die Aufmerksamkeit der anderen, die herbei gerannt kamen, um die Antilopen zu verscheuchen, die ihre Freunde so erschreckt hatten.