Mittwoch, 5. Dezember 2018
Tagwa grast im Grünen
Tamiyoi nach der 9-Uhr-Fütterung
Sattao spielt mit den Steinen
Blog über Elefantenwaise Tamiyoi
Mittwoch, 5. Dezember 2018
Tagwa grast im Grünen
Tamiyoi nach der 9-Uhr-Fütterung
Sattao spielt mit den Steinen
Mittwoch, 28. November 2018
Emoli, der immer ein sehr höflicher kleiner Elefantenjunge war, wird mit der Zeit ein wenig aufmüpfiger. Vielleicht liegt es daran, dass seine Stoßzähne langsam zum Vorschein kommen und er sehr stolz darauf ist. Er schubst immer einmal wieder seine Freunde herum, und heute traf es sogar seine alte Freundin und Altersgenossin Maisha. Bei der Fütterung um 11 Uhr war er auch sehr frech und schubste den kleinen Mukkoka, der daraufhin in das Absperrband zu den Besuchern stolperte. Zum Glück war ein Keeper sofort zur Stelle und half ihm. Dann wollte Emoli seine Laune an Tamiyoi auslassen, die aus einer der Wassertonnen soff. Es begann eine kleine Rangelei, bis Tamiyoi, die deutlich älter ist als Emoli, ein Machtwort sprach!
Samstag, 24. November 2018
Kurz nach Mittag verwandelte sich das sonnige Wetter plötzlich in strömenden Regen. Nashorn Maxwell war begeistert und rannte aufgeregt in seinem Gehege auf und ab. Auch die Elefanten draußen im Wald vergnügten sich auf ihre Weise im Regen. Mapia und Ambo rollten sich im Matsch herum, und Enkesha und Tamiyoi besprühten sich mit Wasser. Sattao und sein guter Freund Musiara starteten einen länglichen Ringkampf. Luggard, Dololo und Mukkoka wurden allerdings in ihren Stall zurückgebracht, denn besonders die beiden Kleinen sind noch nicht kräftig genug, um im heftigen Regen draußen zu sein.
Freitag, 23. November 2018
Auch Emoli liebt seine Milchflasche sehr und folgte heute den drei Mädchen, die für ihren Umzug trainieren, zum LKW, um zu sehen, ob er dort noch etwas abstauben könnte. Die Keeper hatten nichts dagegen, dass er auch mitkam, aber er sollte natürlich keine Extra-Milch bekommen! Während Sana Sana, Ndiwa und Malkia ihre Flasche im LKW tranken, ging Emoli von einem Keeper zum anderen, um irgendwo ein paar Tropfen Milch abzubekommen, aber die Keeper ließen sich nicht erweichen. Als die Übung schließlich vorbei war, flitzte Emoli schnell zurück in den Wald, wo seine und die Fütterung der anderen stattfindet. Dort waren aber weder Keeper noch Schubkarre zu sehen, was ihn sehr enttäuschte – er begann, sich lautstark trompetend zu beschweren! Dann rannte er zu den anderen, die sich erschreckten, weil er so aufgeregt war und laut trötete. Malima, Jotto, Tamiyoi und Ambo fingen auch an zu trompeten, aber Kuishi, Sagala und Tagwa schimpften mit ihm, weil er so eine Unruhe verbreitete.
Donnerstag, 22. November 2018
Bei der morgendlichen Milchfütterung gab es einige Verwirrung rund um Tamiyoi. Es ist nicht leicht, die Waisen, die ganz wild nach der Milch sind, im Auge zu behalten – Tamiyoi, Malkia, Ambo, Malima, Ndiwa und vor allem natürlich die nimmersatte Kiasa. Tamiyoi wollte sich heute den großen Mädchen anschließen, die weiter für ihren Umzug trainieren. Sie rechnete damit, dass die Fütterung gleich losgehen würde, und war von nichts und niemandem zurückzuhalten, auch nicht von den Keepern, die sie zurück riefen. Malkia hörte auf die Keeper, aber Tamiyoi rannte bis zu der Stelle im Wald, wo normalerweise die Milchfütterung stattfindet. Dort war niemand, weil es noch nicht soweit war, und so rannte sie weiter, bis sie am Schlammloch angekommen war. Aber auch dort fand sie niemanden vor. Malkia hatte sich inzwischen Ndiwa und Sana Sana – die nun endlich soweit ist, ohne Probleme in den Umzungs-LKW zu steigen – angeschlossen, die ihre Milch am Fahrzeug bekamen. Tamiyoi hörte Malkia rufen und beschloss, nun dorthin zu laufen. Schließlich kamen sie zu viert – die drei großen gefüttert und zufrieden – zurück in den Wald zu den anderen, die noch warteten, auch ihre Milch zu bekommen.