Mittwoch, 5. September 2018
Mundusi hat sich von Karisa die Angewohnheit abgeschaut, am Morgen einen Zweig mit nach draußen zu nehmen. Heute hatte er einen besonders großen im Mund, musste ihn aber vor dem Gehege gleich an Ex-Waise Kibo abgeben. Dieser kaute zufrieden darauf herum, während Mundusi ungläubig zuschaute, und ging dann in aller Seelenruhe davon. Namalok, Wanjala, Tusuja und Karisa schlossen sich kurz fünf wilden Bullen an der Tränke an, bevor es hinaus in den Busch ging. Beim Mittagsschlammbad rollte und wälzte sich Tusuja nach allen Regeln der Kunst herum und blieb am längsten von allen im Wasser. Wanjala wollte, nachdem er genug gebadet hatte, Naseku nicht herauskommen lassen; schließlich einigten sich die beiden aber, und er ließ sie passieren. Am Nachmittag tauchten die Ex-Waisen Melia, Tumaren, Kibo, Chemi Chemi, Kitirua, Naisula, Murka und Kalama, sowie eine wilde Kuh, auf und grasten den Rest des Tages zusammen mit den Waisen.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 04.09.2018
Dienstag, 4. September 2018
Wanjala und Tusuja beim Ringkampf
Kauro grast
Chemi Chemi und Melia an den Stallungen
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 01.09.2018
Samstag, 1. September 2018
Mteto hat es auf Namaloks Milch abgesehen
Tusuja fordert Galla heraus
Ex-Waisen an den Stallungen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.09.2018
Samstag, 1. September 2018
Bei der morgendlichen Fütterung trank Mteto ihre Milch sehr schnell aus und ging dann zu Namalok, um den Rüssel wieder in seinen Eimer zu stecken. Namalok machte sich nichts daraus, da er wusste, dass die Keeper gleich mit ihr schimpfen würden, wenn sie sie sehen – und so war es auch. Draußen an der Tränke löschten fünf wilde Bullen ihren Durst und entspannten sich dann ein paar Schritte weiter. Oltaiyoni, Galla, Esampu und Mteto gingen zu ihnen und leisteten ihnen Gesellschaft. Die Keeper pfiffen nach ihnen, und Oltaiyoni hörte sie und kam zur Herde zurück. Als sie alle wiedergekommen waren, fordete Tusuja Galla heraus und schubste ihn herum; Galla versuchte, sich zu verteidigen, aber Tusuja war stärker. Kauro vertrieb sich die Zeit mit Kratzen an einem Baum, und Laragai folgte mit ihren Komplizen den wilden Bullen – sie ignorierten die Rufe der Keeper, bei den Waisen zu bleiben. Beim Mittagsschlammbad traute sich niemand ins Wasser, weil es zu kühl war. Am Nachmittag grasten die Waisen am oberen Kalovoto, und Galla staubte sich ein wenig ein. Abends schauten Galana mit der kleinen Gawa, Sidai, Chyulu, Lenana, Sunyei mit der kleinen Siku, Lualeni und Zurura an den Stallungen vorbei und löschten noch einmal ihren Durst.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.08.2018
Dienstag, 28. August 2018
Nachdem sie das Gehege am Morgen verlassen hatten, gingen Karisa und Namalok gleich zur Tränke und soffen mit einem wilden Bullen zusammen Wasser. Esampu genehmigte sich eine Kratzeinheit, und Tusuja begann ein freundschaftliches Kräftemessen mit Galla. Dieser ging, nachdem er mit Tusuja fertig war, zu Namalok und sagte ihm Guten Morgen. Laragai stellte sich zwischen die beiden, aber nachdem sie weitergegangen war, machten sie weiter und umschlangen ihre Rüssel. Rapa beeilte sich, mit dem Fressen zu beginnen – das Wetter ist nun sehr trocken – und entwurzelte auf den Knien einige Büsche, die ihm lecker genug erschienen. Beim Mittagsschlammbad kamen zwei junge wilde Bullen zu Besuch, die die Waisen erst nicht an die Tränke lassen wollten. Die Keeper mussten sie erst zurück drängen, und nachdem die Kleinen ihren Durst gestillt hatten, kamen sie zurück und drohten erneut, sie zu schubsen. Die Waisen gingen lieber wieder grasen und ließen die beiden Steithähne zurück. Am Abend staubte sich Sapalan noch einmal ausführlich ein. Am oberen Kalovoto stießen die Keeper auf den Kadaver eines jungen Elefantenbullen, dessen Stoßzähne bereits entfernt worden waren. In letzter Zeit gab es wieder einige Vorfälle von Wilderei, die weiterhin eine Bedrohung in Kenia ist. Es gab einige Verhaftungen, und ein drittes Anti-Wilderei-Team patrouilliert in der Gegend, jetzt, wo wegen der Trockenheit wieder große Elefantenherden kommen und die wenigen Wasserstellen aufsuchen.

