Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.10.2018

Freitag, 5. Oktober 2018
Es war ein ruhiger Morgen, und weder Ex-Waisen noch wilde Elefanten tauchten an den Stallungen auf. So konnten die Waisen in aller Ruhe ihre Luzernenheupellets futtern, während ein Rudel Wildhunde an der Tränke vorbei rannte. Die ungeduldige Ukame gab dann das Signal zum Aufbruch, und Sapalan und Enkikwe, die beiden langsamsten Elefanten, hingen hinterher. Beim Schlammbad waren 20 wilde Bullen zu Besuch, und die Waisen hielten sich nur auf einer Seite des Schlammlochs auf, um den beeindruckenden Bullen genug Platz zu lassen. Taita, der sich unter die wilden Elefanten gemischt hatte, plauderte kurz mit den kleinen Jungs, bevor er sich wieder seinen Bullenfreunden anschloss. Am Nachmittag wurde westlich des Ithumba-Bergs weiter gegrast, und Galla, Sapalan und Enkikwe suchten sich einen Baum abseits der anderen aus, um sich im Schatten auszuruhen. Die Waisen grasten weiter, als es etwas kühler wurde und gingen gegen Abend langsam wieder nach Hause.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.10.2018

Mittwoch, 3. Oktober 2018
Als die Waisen sich gerade ans Luzernenheufrühstück machen wollten, tauchten die Yattas und Galanas Ex-Waisen auf. Esampu teilte sich das Luzernenheu friedlich mit Siku, aber die arme Kama wurde von Maramoja mit ausgestrecktem Rüssel weg geschickt. Nachdem Kama letztens schon einen Tritt von Esampu abbekommen hatte, machte sie sich lieber schnell davon. Ithumbah und Naserian scharwenzelten um Lulu herum, und Lulu versuchte, an Ithumbah zu nuckeln. Als aber keine Milch herauskam, suchte sie lieber Mama Lualeni. Kurz darauf machten sich die Ex-Waisen wieder auf den Weg, und die Waisen gingen zum Grasen zum Kone-Gebiet. Ukame und Pare grasten zusammen, während Tusuja mit Dupotto plauderte. Danach rangelte Pare kurz mit Karisa, bevor Tusuja die beiden unterbrach. Auf dem Weg zum Schlammbad schlossen sich Kibo, Naisula, Kitirua, Kalama und Murka an. Dupotto und Naseku nuckelten nach der Fütterung noch etwas Milch aus ihren Rüsseln. Die Waisen badeten ein wenig, nahmen ein kurzes Staubbad und gingen danach wieder grasen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.10.2018

Montag, 1. Oktober 2018
Bei Sonnenaufgang gesellten sich Lualeni mit Baby Lulu, begleitet von Yattas und Galanas Gruppen, zum Luzernenheufrühstück der Waisen. Das kleine Spielkind Kama wollte etwas von Pares Pellets ab haben, aber dieser war nicht gerade begeistert; als sie sich nicht davon abbringen ließ, schubste er sie weg, und die erschrockene Kama versuchte ihr Glück lieber bei Rapa. Kurze Zeit später machten sich die Ex-Waisen wieder auf den Weg. Maramoja ging versehentlich mit ihnen mit, aber als sie merkte, dass ihre Freunde in eine andere Richtung aufgebrochen waren, rannte sie schnell zu ihnen zurück. Die Waisen grasten im Kone-Gebiet, und als es heiß wurde, ruhten sie sich unter einem Baum aus. Beim Mittagsschlammbad genossen sie eine Abkühlung und gingen dann gleich wieder zurück zum Grasen. Am Nachmittag schlossen sich ihnen Lualeni, Lulu, Chyulu und Lenana an. Ukame nutzte die Gelegenheit, um Lulu Hallo zu sagen, und bekam von Chyulu und Lenana gezeigt, wie man ein gutes Kindermädchen ist. Chemi Chemi, Kalama, Kandecha und Kibo begleiteten die Waisen dann auf dem Heimweg.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.09.2018

Mittwoch, 19. September 2018
Am Morgen kamen Orwa, Narok, Bomani und Kainuk zu Besuch, und Kainuk ging ins Gehege, um sich ein wenig mit ihrer alten Freundin Turkwel zu unterhalten. Sie ist seit einigen Wochen wegen ihrer Löwenverletzungen und ihres verlorenen Schwanzes in Behandlung, aber ihre Wunden heilen gut. Karisa, Maramoja und Rapa nahmen Zweige mit aus dem Gehege, und Kainuk machte es ihnen nach und kam genießerisch kauend wieder heraus. Während die meisten Waisen in aller Ruhe die Luzernenheupellets futterten, machte Ukame ihrem Namen – der soviel wie „Dürre“ bedeutet, da sie während einer langen Trockenperiode gerettet wurde – alle Ehre; wie ein ausgehungertes Kind schaufelte sie sich die Pellets in den Mund und konnte nicht genug bekommen. Ein wilder Bulle schaute den Waisen zu und probierte auch eines der Pellets. Er beschloss aber, dass sich die Mühe nicht lohnte – ein Elefant seiner Größe müsste eine Menge Pellets futtern, um satt zu werden! Karisa fegte wie ein Derwisch umher und war von Staubwolken umgeben. Dann tat er so, als ob er Tusuja herausfordern wollte.