Tagwa und Tamiyoi ziehen nach Voi um

(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Mitte 2019 zog Nachwuchs-Leitkuh Tagwa aus dem Waisenhaus in Nairobi in die Auswilderungsstation in Voi um. Sie verbrachte allerdings nicht viel Zeit dort, denn schon kurz nach ihrer Ankunft zeigte sich, dass einer ihrer Stoßzähne schief wuchs, was zu einer Infektion und großen Schmerzen führte. Dadurch verlor die arme Tagwa von Tag zu Tag an Gewicht, und so wurde sie zurück nach Nairobi gebracht, wo sie besser medizinisch behandelt werden und sich erholen konnte. Acht Monate später ist sie nun wieder ganz die alte und bereit für einen neuen Anlauf für ihren Weg zurück in die Wildnis! Am 11. März – fast vier Jahre nach ihrer Rettung als kleines Waisenkalb – trat sie erneut die Reise nach Voi an.
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Die Waisen im März

Musiara (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: März 2020

Es ist bemerkenswert, das Elefanten doch wie wir so richtige Gewohnheitstiere sind. Diesen Monat haben uns die derzeit 17 Elefantenwaisen in Nairobi oft daran erinnert. Seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie mußten wir erstmals (und bis auf Weiteres) in der Geschichte des Sheldrick-Trusts die morgendliche öffentliche Besuchsstunde absagen. „Die Waisen im März“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.12.2019

Dienstag, 31. Dezember 2019
Kurz nachdem die Waisen am Morgen zum Grasen aufgebrochen waren, kamen die Ex-Waisen um Edie und Mweya an. Laikipia war heute nicht bei ihnen. Mwitu und Eco nuckelten genießerisch bei ihren Müttern, und spielten dann fröhlich. Sie sind sehr verwöhnt mit all den Kindermädchen um sie herum! Heute war es wohl Naipokis Aufgabe, auf die beiden aufzupassen – sie folgte ihnen auf Schritt und Tritt.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.12.2019

Montag, 30. Dezember 2019
Am Wasserloch wurde am Mittag ausführlich gebadet. Mbegu, Murit, Lasayen und Ngilai standen um Tahri herum, die sich zum Staubbad hingelegt hatte. Sie hielten Rorogoi und Embu von Tahri fern, die offenbar versuchten heranzukommen und sie beim Einstauben zu stören.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.12.2019

Montag, 30. Dezember 2019
Arruba kratzte sich am Morgen am Felsen neben der Wasserloch an der Auswilderungsstation. Pika Pika schaute ihr bewundernd zu und fragte höflich an, ob sie es auch versuchen könnte. Die freundliche Arruba rückte ein Stück zur Seite, sodass Pika Pika auch Platz zum kratzen hatte.