Samstag, 28. September 2019
Ndoria graste am Morgen westlich des Mazinga-Bergs und stieß bei der Mittagsfütterun zur Waisenherde. Sie bekam auch eine Flasche, damit ihr die harte Trockenzeit nicht zu sehr zu schaffen macht. Die Waisen kamen in Fünfergruppen, allen voran Emoli, Sagala, Tahri, Ngilai und Murit. Sie ließen sich das Luzernenheu schmecken, dass von der Auswilderungsstation zum Wasserloch gebracht worden war. Eine kleine wilde Herde von fünf Elefanten kam zum Saufen, und Lasayen ließ das Luzernenheu links liegen, um ihnen Gesellschaft zu leisten. Sie hatten ein kleines Kalb dabei, aber eine Elefantenkuh ohne Stoßzähne scheuchte Lasayen weg, damit er dem Kalb nicht zu nahe kam. Dementsprechend traute sich auch keiner der anderen Waisen in die Nähe der Herde, auh als das kleine Kalb sich auf den Erdhaufen tummelte. Immerhin schloss sich einer der jüngeren Bullen den Waisen beim Luzernenheu an, und danach machten sie sich wieder auf zum Grasen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.09.2019
Freitag, 27. September 2019
Mbirikani und Ndoria schlossen sich am Morgen wieder den Waisen an den Stallungen an und futterten mit ihnen zusammen, nachdem die jüngeren ihre Milch getrunken hatten. Kenia, Ndii, Kihari und Naipoki sammelten dann ihre Schützlinge zusammen und führten sie hinaus zu den Weidegründen. Mbirikani und Ndoria blieben erst einmal da, folgten ihren Freunden aber nach etwa einer Stunde und kamen dann auch mit zum Mittagsschlammbad. Dort soff eine große Büffelherde, so groß, dass Embu und Mudanda sich gar nicht heran trauten, sondern da standen und so aussahen, als ob sie die Büffel zählen würden! Schließlich mussten die Waisen sich durch die vielen Büffel hindurch drängeln, um noch etwas Wasser zu bekommen, bevor es alle war! Als sie ihren Durst gelöscht hatten, machten sie sich wieder ans Grasen und überließen den Büffeln das Schlammbad.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 25.09.2019
Mittwoch, 25. September 2019
Godoma, Tahri und Emoli kamen am Morgen aus dem Gehege gerannt und schlangen eilig ihre Milch herunter, um dann zum Luzernenheufrühstück überzugehen. Tahri war offenbar neidisch auf Kenia, die mit Emoli spielte, und drängelte sich zwischen die beiden. Sie lockte Emoli weg und spielte ein paar Minuten mit ihm, bevor dieser zu Mbegu und Godoma weiterging. Ein großer Pavian versuchte, zum Ergänzungsfutter der Waisen zu gelangen, aber er wurde schnell von Embu, Arruba und Rorogoi verscheucht.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.09.2019
Dienstag, 24. September 2019
Ndoria und Mbirikani kamen am Morgen wieder zum Luzernenheufrühstück. Ndoria ließ das Heu links liegen und ging direkt zu den Keepern, die ihr eine stärkende Flasche Milch gaben. Sie freute sich sehr und trank sie schnell leer. Die Waisen grasten östlich des Mazinga-Bergs und kamen zur Mittagsfütterung wieder zu den Stallungen, wo noch einmal eine Schulklasse auf sie wartete. Rorogoi kratzte sich genüsslich das Hinterteil an einer Mauer, während Sagala sich ein Häufchen Luzernenheu mitnahm und an einem ruhigen Plätzchen futterte.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 23.09.2019
Montag, 23. September 2019
Ndoria und Mbirikani schlossen sich am Morgen den Waisen beim Ergänzungsfutter an. Den Keepern fiel auf, dass die beiden ein wenig dünn aussahen; die Trockenzeit macht ihnen offenbar zu schaffen, denn es gibt im Park kaum noch ordentliches Futter zu finden. Ndoria, die vor etwa einem Jahr von der Milch entwöhnt worden war, bekam noch einmal eine Flasche, damit sie besser über die Runden kommt. Sie trank sie schnell leer.

