Montag, 2. September 2019
Nach der Milchfütterung am Baobab-Wasserloch ging Tundani schnurstracks zum Luzernenheu. Er nahm sich einen halben Ballen mit und platzierte ihn neben der Tränke, sodass er ab und zu einen Schluck Wasser nehmen konnte, während er futterte. Als eine wilde Kuh mit ihrer Herde zum Saufen kam, versuchte Tundani, sie zu verscheuchen, um sie von seinem Luzernenheu fernzuhalten! Er musste aber klein beigeben und zog sich schließlich mit seinem Ballen zurück. Emoli, Sagala, Araba und Kenia bekamen die Gelegenheit, nach dem Saufen mit einem wilden Kalb und seiner Mutter zu spielen und zu plaudern.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.09.2019
Sonntag, 1. September 2019
Nach der mittäglichen Milchfütterung schienen Godoma und Mbegu zu diskutieren, und danach passte Godoma auf Emoli auf. Er sollte offenbar nicht mit zu einer wilden Herde kommen, die an der Tränke am Wasserloch soff. Während der Rest der Waisen ihren wilden Artgenossen Gesellschaft leistete, hielt Godoma Emoli davon ab, ihnen zu nahe zu kommen. Als die wilde Herde wieder gegangen war, durfte Emoli wieder zu den anderen und löschte seinen Durst an der Tränke. Ngilai spielte dann ein wenig mit Godoma, während Nelion zwei wilden Teenagern zuschaute, die miteinander rangelten.
Die Rettung von Pika Pika

Die Waisen im Dezember
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Dezember 2019
Wir können unsere Elefantenwaisen nicht nur aufgrund ihres Aussehens, sondern auch wegen ihrer unterschiedlichen Charaktere gut auseinanderhalten. Maktao ist ein verspielter kleiner Kerl, der die anderen jederzeit gerne in einen kleinen Ringkampf verwickelt. Er ist nicht besonders wählerisch, was seine Gegner angeht, nur auf Dololo ist er nicht sonderlich erpicht, denn der nimmt die Kräftemessen immer sehr ernst, ebenso wie Musiara und Maktao selber. Manchmal versucht er sich sogar an Enkesha, aber die ist viel zu sanftmütig und hat in der Regel kein besonderes Interesse an diesen groben Spielchen, sei es Ringen oder Verstecken. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen
Die Waisen im November
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: November 2019
So wie im Rest des Landes hat es auch in Nairobi heftig geregnet. Alle Bäche und Flüsse im Nairobi Nationalpark sind prall gefüllt und teilweise über die Ufer getreten. Die Waisen hatten daher viele Möglichkeiten zum Baden und Suhlen. Es gibt Unmengen an schlammigen Rutschen und die Elefanten verbringen ihre Zeit hauptsächlich in der Horizontalen. Zur mittäglichen Besucherstunde haben sie es derzeit nur auf ihre Milchflasche und das frisch geschnittene Grün abgesehen. „Die Waisen im November“ weiterlesen

